Sprachliche Highlights Dänisch/Deutsch

Dieser Blog wird schon sehr bald ein Jahr alt und deckt mittlerweile zahlreiche Bereiche und Facetten des Lebens in Dänemark ab. Einer fehlt noch:

Die dänische Sprache.

Dies ändert sich ab heute! In der neuen Kategorie „Dänisch – Sprachliche Highlights“ werde ich aus der Sicht einer deutschen Auswanderin im Lande hin und wieder ein paar lustige oder denkwürdige Highlights der dänischen Sprache  beleuchten.

Dänisch und Deutsch liegen in derselben Sprachfamilie. Einige Wörter sind komplett identisch, viele Wörter sind sich sehr ähnlich. Als Deutscher hat man somit den Vorteil, viele Wörter direkt zu kennen, obwohl man die Vokabel noch nicht „gelernt“ hat. Dies kann gleichzeitig ein Nachteil sein! Man liest beispielsweise irgendwo ein dänisches Wort, leitet die deutsche Bedeutung ab und jongliert stolz mit dem „neu erlernten“ Wort im dänischen Alltag herum, bis einem eines Tages aufgeht, dass man das Wort unter falschen Prämissen angewendet hat…

Um die positiven und negativen Seiten der Sprachverwandtschaft Deutsch/Dänisch zu veranschaulichen, zeige ich an dieser Stelle ein paar Beispiele. Sprachliche Highlights Dänisch/Deutsch weiterlesen

Urlaub an der Westküste in Dänemark: Luxusferienhaus in Årgab!

Morgen in einer Woche packen wir unsere Siebensachen und machen uns auf den Weg in den Westen Dänemarks. Nach den letzten beiden Blog-Beiträgen mit Fotos von unserer Urlaubsgegend wurde ich mehrmals gefragt, wo es denn genau hinginge. Die Antwort: Wir wissen es nicht! DanWest wollte uns kurz vor der Anreise mit einem Ferienhaus überraschen. Da DanWest mit über 400 Häusern nicht gerade ein kleines Gebiet abdeckt, waren wir sehr gespannt, wo genau es uns hinverschlagen würde.

Diese Woche war es schließlich soweit: Nun wissen wir, wo wir unsere Herbsturlaubswoche verbringen werden.

Es geht direkt nach Årgab ins Ferienhaus Nummer #3490, ein modernes Ferienhaus inmitten der Dünen, nur 200 Meter vom Strand entfernt.

3490u

Quelle: www.danwest.de

Nun hat unsere Vorfreude also ein konkretes geographisches Ziel!

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Digitales Dänemark III

In den Blog-Posts „Digitales Dänemark“ und „Digitales Dänemark II“ habe ich bereits einige Bereiche des modernen, dänischen Alltags vorgestellt. Heute geht es weiter mit einer kleinen Anekdote aus einem weiteren Bereich.

Als ich vor sieben Jahren in den Norden auswanderte, war ich der felsenfesten Meinung, Deutschland sei durch und durch ein sehr fortschrittliches Land. Mit leichter Skepsis blickte ich daher auf mein künftiges Leben in Dänemark, einem Land mit einer Einwohnerzahl, die etwas unter der meines Herkunftsbundeslandes Hessen liegt (obwohl Faröer Inseln und Grönland mit eingerechnet sind…).

Ich hatte Zweifel, ob ich in solch einem kleinen Land meinen bisherigen Lebensstandard würde halten können. Der Liebe wegen wischte ich meine Bedenken jedoch beiseite.  Ich nahm mir vor, meine Ansprüche etwas zu reduzieren. Schnell stellte ich allerdings fest, dass dies in vielen Bereichen gar nicht nötig war.

Wenige Monate nach meiner Auswanderung benötigte ich ein Medikament. Hierzu musste ich das erste Mal Kontakt mit meiner dänischen Ärztin aufnehmen. Diese Ärztin hatte ich bei meiner Anmeldung auf dem Borgerservice (= „Bürgerservice“ = z.B. auch Einwohnermeldeamt) aus einer Liste ausgewählt, ganz nach dem Prinzip „am liebsten eine Frau“ und „der netteste Name auf der Liste“.  Daraufhin erhielt ich meine gelbe Versicherungskarte zugesandt, auf der Name, Adresse und Telefonnummer meiner Ärztin aufgedruckt waren. Diese Karte ist gleichzeitig Ausweis und Legitimation hier im Lande.

Eines Tages fasste ich also den Plan, die Sprechstunde dieser Arztpraxis aufzusuchen, um mir ein Rezept für das Medikament ausstellen zu lassen. Meine bessere Hälfte informierte mich mit einem milden Lächeln, dass man in Dänemark den Arzt nicht wegen jedem Firlefanz persönlich aufsucht. Man telefoniert erst einmal mit ihm. Hierfür gibt es eine tägliche Telefonsprechstunde von 8 bis 9 Uhr. Während des Anrufes entscheidet der Arzt, ob er telefonisch eine Anweisung aussprechen kann oder ob der Patient zu einem persönlichen Termin erscheinen muss. So weit, so gut. Digitales Dänemark III weiterlesen

11 Monate 4 Nordlichter!

Mit unaufhaltsamen Schritten nähern wir uns meinem Ziel, ein Jahr lang konsequent zu bloggen und auf diese Weise den Blog im WWW zu etablieren.

Es fehlt noch ein klitzekleiner letzter Monat!

Die Statistik darf zum heutigen 11-Monats-Jubiläum natürlich auch nicht fehlen:

Blog-Statistik-2014-10

Das 5. Mal in Folge konnte der Blog die 10.000-Marke bei den Seitenaufrufen knacken. Ich gebe zu: Es war anstrengend! Die tägliche Pendel- und Blogzeit von 1-2 Stunden fehlt in meinem Blog-Alltag. Der neue spannende Job sowie die frühe Dunkelheit tun ihr übriges. Trotz hartnäckiger Winterschlaf-Anwandlungen meinerseits habe ich es jedoch geschafft, 10 neue Beiträge zu posten. Darüberhinaus musste ich jedoch sämtliche weitere Anfragen und Projekte für den Blog ablehnen. Es ist schlicht und einfach keine Zeit und Energie mehr übrig.

Insgesamt wurden die Inhalte des Blogs innerhalb der letzten 11 Monate damit 81.850 Mal aufgerufen. Die Zahl der Follower ist im Oktober auf insgesamt 821 angestiegen!

Wieder einmal eine motivierende Blog-Statistik. Herzlichen Dank hierfür an alle treuen Blog-Leser sowie an die neuen Abonnenten!

Urlaub an der Westküste in Dänemark: Noch 3 Wochen!

Der Countdown läuft:
Noch 3 Wochen bis zu unserem Urlaub an der dänischen Nordsee!

Die nette Fotografin meines Blog-Sponsors DanWest hat uns nach der Zusendung des ersten „Vorfreude-Fotomaterials“ zur Überbrückung der letzten 21 Tage noch ein paar weitere Fotos von der Gegend geschickt.

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 Quelle Fotos: Fotografin v. DanWest 

Auf diesem Foto ist der Leuchtturm Nr. Lyngvig Fyr auf Holmsland Klit zu sehen, den wir bereits im Mai diesen Jahres bewundern durften, als wir über meinen Geburtstag ein Wochenende in Hvide Sande verbrachten.

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Ice Watch – Grönlandseis schmilzt…. in Kopenhagen

Dänemark ist dafür bekannt, gerne das Kind auch einmal beim Namen zu nennen und bei brisanten Themen den Finger in die Wunde zu legen.

Zum Beispiel als die Giraffen und Löwen im Kopenhagener Zoo getötet wurden, was für Aufruhr in der ganzen Welt sorgte. Andere Zoos handhaben es zwar ähnlich, sprechen jedoch einfach nicht öffentlich darüber.

In diesen Tagen versucht ein weltbekannter Künstler mit seiner etwas außergewöhnlichen Ausstellung auf dem Rathausplatz in Kopenhagen die Aufmerksamkeit auf ein Thema zu lenken, das wir alle kennen und das uns alle betrifft: Die Klimaerwärmung.

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Quelle:
http://www.bz-berlin.de/

Die Temperatur steigt, das Eis an den Polen schmilzt, der Meeresspiegel steigt. Diesen Zusammenhang kennt wohl jeder schon ein Weilchen, verdrängt ihn aber im geschäftigen Alltag. Der bekannte Künstler Olafur Eliasson sorgt aktuell mit seinem Werk „Ice Watch“ dafür, dass die Menschen in der Kopenhagener Innenstadt an diesem Thema nicht mehr so einfach vorbeikommen.

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