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111 Gründe, Dänemark zu lieben: Leser- und Pressestimmen

 

titel-fotos

 

Vor ziemlich genau zwei Monaten ist er erschienen, der Grund meiner schlaflosen Nächte der vergangenen eineinhalb Jahre:

Mein Buch. „111 Gründe, Dänemark zu lieben“

Seither trudeln wunderbare Kommentare, Rezensionen, Meinungen und Buch-Besprechungen bei mir ein und ich kann sagen: DIESER Teil einer Buchveröffentlichung ist wahnsinnig aufregend!

Im Gegensatz zum anderen Teil, der laaaaaaaangen und zähen Schaffungsphase, die ja meist sehr zurückgezogen im stillen Kämmerlein stattfindet, alternativ auf dem Sofa, mit gelben Stöpseln in den Ohren, während zwei kleine Kinder und ein (plötzlich) viel zu kommunikativer Ehemann um die ganz leicht gestresste Schriftstellerin herumturnen. In dieser langen Phase kommen unweigerlich Fragen auf wie „lohnt sich das Ganze überhaupt?“ oder „wird jemand mein Geschreibsel tatsächlich lesen wollen… geschweige denn es MÖGEN???“

Eines Tages ist es dann ganz plötzlich soweit. Nach einigem Hin und Her, unzähligen Korrekturen und noch mehr Selbstzweifeln, die Nachricht: Das Buch ist gedruckt. Und verteilt. Es geht los!

Ab da beginnt die Phase, in der man auf glühenden Kohlen sitzt. Noch mehr Fragen, noch mehr Selbstzweifel.

Dann die ersten vereinzelten Kommentare der Schnell-Leser unter Euch 😉 . Ein erstes Aufatmen. Und Stolz. Wahnsinniger Stolz. Einige Wochen später die ersten zarten Rezensionen auf Amazon.  Mehr und mehr überschwängliche Leserstimmen per Facebook und auf dem Blog. Die ersten Meinungen anderer Dänemark-Blogger. Und plötzlich erwacht auch die Presse, bittet mich um kleine, knackige Zusatzinfos zu einzelnen Abschnitten im Buch oder schickt ein paar Interview-Fragen.

Ab diesem Zeitpunkt tritt es endlich ein, das, auf das die Autorin in der Entstehungsphase so lange gewartet hat:  Das Glücksgefühl, etwas brauchbares erschaffen zu haben, etwas, das anderen eine Freude macht. Ein kleines Werk, von dem die Leser etwas lernen und mitnehmen können. Es ist für mich äußerst bereichernd, zu erfahren, dass ich viele Leser gut unterhalten konnte und mit meinen zusammengewürfelten Worten für Erheiterung sorgen durfte 🙂

Da wache ich zum Beispiel morgens auf und folgende Worte warten auf mich:

Von Lesern


Hans-Jürgen Kirwa (Leser, via Blog 4nordlichter.com)

„Ich habe Dein Buch gelesen. Es ist einfach phantastisch. Als langer
Dänemarkfreund gibt es noch immer Sachen, die ich über das Land
nicht wußte. Ich habe das Buch „verschlungen“.“

Andreas König (Leser, via Facebook)

„Also ich muss sagen, ich als Lesemuffel, kann mich echt kaum trennen von deinem Buch… ich habe jetzt in drei Tagen schon 120 Seiten gelesen (was für meine Verhältnisse der Wahnsinn ist). Ich lese es amüsiert und es macht echt Lust auf den nächsten DK Urlaub. Tolles Buch bisher und kann ich schon Teil Zwei bei dir bestellen?“

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Vorweihnachtliches Kopenhagen

In Ermangelung von Zeit, Energie und Muße lassen wir heute ein paar Bilder sprechen…

Der ein oder andere kennt das Problem: Die „hyggelige“ Vorweihnachtszeit…. ist irgendwie jedes Jahr wieder alles andere als hyggelig. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf! Eines Tages wird sie plötzlich hyggelig sein. Ganz bestimmt!

Dieses Mal spielte ja auch noch die Veröffentlichung meines Dänemark-Buches mit hinein… daher beißen wir dieses Jahr nochmal die Zähne zusammen.

Vi har travlt.

Die Dänen haben zwei Wörter für „Stress“. Ein negatives und ein positives. Das negative Wort ist „stress“ und ehrlich gesagt, hört man es hier eher selten. Ob das nun damit zusammenhängt, dass der Däne generell weniger Stress hat, oder eher damit, dass er negatives nicht so gerne in Worte fasst, lasse ich an dieser Stelle mal dahingestellt 😉

„Travlt“ ist jedenfalls das positive Pendant. Travlt bedeutet, dass man sehr beschäftigt ist, aber im positiven Sinne. Dass die Dinge, die man um die Ohren hat, zwar viel Zeit kosten, oft auch Nerven – aber dass sie uns generell inspirieren. Dass wir Lust auf all diese Tätigkeiten haben, die wir ausüben, dass sie Spaß machen, während sie uns so beschäftigt halten. Aber dass sie uns eben nicht stressen!

Und so geht es uns im Moment.

Wir sind keineswegs gestresst. Aber wir haben sehr „travlt“ 🙂

Dennoch kommt Weihnachtsstimmung auf – nämlich auf dem Weg zu unseren diversen „Julefrokosten“ in der Innenstadt. Zwei Stück hatte ich schon, der dritte folgt nächste Woche.

Von meinen Ausflügen ins weihnachtliche Kopenhagen habe ich ein paar Fotos mitgebracht.

So sieht der Dezember in der schönen Hauptstadt Dänemarks aus:

 

#copenhagen #kongensnytorv on our way to the first #julefrokost. #magasindunord before #jul

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Tolle Dänemark-Blogs

Im zurückliegenden Jahr, in dem ich mehr mit Buch und weniger mit Blog beschäftigt war, ist in der Blog-Welt rund um Dänemark viel passiert, wie ich in den vergangenen Wochen feststellen durfte.

Während es in meiner Anfangszeit als Bloggerin, vor cirka drei Jahren, eigentlich kaum andere Blogs über Dänemark gab (mal von Blogs über dänisches Design/Rezepte abgesehen) sind in den letzten ein bis zwei Jahren neue, spannende Blogs hinzugekommen, die tolle Einblicke ins Land und in das Leben hier im hohen Norden vermitteln.

Und da ich nach einem ziemlich anstrengenden Jahr gerade wieder auf die totale „Hygge“ umgestellt habe (schließlich bin ich ja nicht gerade ins Land der entspannten und gelassenen Dänen ausgewandert, um durchs Leben zu jagen 😉 ) möchte ich Euch heute die anderen Blogs kurz vorstellen. Abonniert Ihr nämlich neben meinem auch noch die untenstehenden fünf Dänemark-Blogs, wird Euch niemals der Lesestoff über Dänemark ausgehen! Alle Blogs sind jetzt schon sehr umfangreich, und jede Woche kommen neue, interessante Inhalte hinzu.

Ich bin sehr erfreut, dass sich im WWW so viel zum Thema Dänemark getan hat – denn uns Bloggern liegt der Konkurrenzgedanke eher fern. Stattdessen heißt es: Sich verlinken, um den eigenen Blog-Lesern weitere spannende Inhalte zum gleichen Thema zu präsentieren. Denn wer gerne über Dänemark liest, liest oft auch gerne noch etwas mehr über Dänemark. Nicht wahr?

dk-blogsIch nahm daher mit allen „neuen“ Bloggerinnen Kontakt auf, sofern wir nicht sowieso bereits über andere Wege Kontakt hatten, und verlinkte die neuen Blogs bei mir in der Menüleiste links.

Steffis Bornholm-Blog befindet sich schon länger in dieser Link-Liste. Ihren Blog „Bornholm my love“ hatte ich schon Anfang 2015 auf meinem Blog vorgestellt.

Die anderen vier Blogs waren – zumindest für mich, die lange unter einer „111er-Käseglocke“ lebte,  völlig neu. Vielleicht kennt Ihr den einen oder anderen der Blogs schon? Falls nicht, gibt es hier einen kleinen Vorgeschmack: Tolle Dänemark-Blogs weiterlesen

Herbst in Kopenhagen

Nach einem für dänische Verhältnisse ungewöhnlich langen und milden Spätsommer, der bei sämtlichen Dänen des Landes euphorische Begeisterungsstürme hervorrief, lässt sich seit einer Woche bei uns der Herbst nieder.

Beschwerden hierüber gibt es bisher allerdings keine, denn
„hatten wir nicht einfach wahnsinniges Glück mit diesem
p-h-a-n-t-a-s-t-i-s-c-h-e-n, absolut einzigartigen, perfekten, wunderbaren und verrückt außergewöhnlichen September-Wetter???!!“ Dieses entschädigt Dänemark offenbar schon im Vorfeld für all das, was da bald auf uns zukommen möge.

Nun, ich gehöre sowieso nicht zu den Menschen, die sich je über den Herbst beschweren würden. Der Herbst ist schließlich meine ganz persönliche Lieblingsjahreszeit.

Endlich wird alles wieder etwas langsamer. Gemütlicher. Ruhiger. Zeit für Besinnung. Zeit für Hygge.

Die Batterien müssen schließlich wieder aufgeladen werden. Wir hatten schon die ganze letzte Woche Feuer im Kamin. Dass draußen tagsüber oft noch zwischen 15 und 20 Grad herrschten, ignorierten wir hartnäckig. Die Nächte kühlen das Haus schließlich schnell aus und das gilt es vorbeugend zu verhindern.

Die Nächte sind jetzt auch wieder richtig dunkel, nachdem „Dunkelheit“ im letzten halben Jahr bei uns nur ein müdes Grau bedeutete.

Resultat: Wir schlafen endlich wieder richtig gut. Früh einschlafen, lange ausschlafen, und vor allen Dingen: durchschlafen! Auch die Kinder. Hurra!

#autumn in #Denmark

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Die Farben werden nach und nach herbstlich bunt. Herbst in Kopenhagen weiterlesen

Im Druck: 111 Gründe, Dänemark zu lieben

Nachdem die letzten Wochen ganz im Zeichen des (hektischen) Lektorats standen, ist es tatsächlich vollbracht:

Seit ein paar Tagen befindet sich mein Buch „111 Gründe, Dänemark zu lieben“ in der Druckerei!

Halleluja!!!

Ich denke, alle Beteiligten des Verlags sowie ich selbst haben umgehend drei Kreuze in den Kalender eingetragen. Ach, was fasele ich – 20!! 50!!! Wahrscheinlich wären auch 111 Kreuze angebracht gewesen…

111 GRÜNDE, DÄNEMARK ZU LIEBEN - Cover

Der Verlag erwartet jedenfalls die fertig gedruckte Auflage in cirka drei Wochen, woraufhin mit der Auslieferung an den Buchhandel begonnen wird. Dort wird das Buch voraussichtlich Mitte Oktober erhältlich sein.

Bei Amazon kann es wohl auch etwas länger dauern, denn so schnell sich der Online-Buchversand bei der Auslieferung einer Bestellung zeigt, so langsam stellen sich wohl manchmal dessen Einlagerungsprozesse dar…

Nun ja, gut Ding will Weile haben. Die letzten paar Wochen schaffen wir jetzt auch noch.

Im November beginnt dann die Pressearbeit des Verlags. Ein wenig geübt habe ich bereits, nachdem ich mich vor zwei Wochen mit einem netten Journalisten der Bild am Sonntag getroffen hatte. Thema: Warum geht es den Dänen so gut?

Die BamS besucht derzeit Deutschlands Nachbarländer und versucht, die dortige Stimmung einzufangen, insbesondere auch vor dem Hintergrund der aktuellen Weltsituation mit vielen Kriegen, der Flüchtlingskrise usw.

Titel der Serie: „Europa-Reise“. Dänemark stellte nach Holland und Polen den dritten Teil der Serie dar.

WM-Berlin 067

Ich traf also den netten BamS-Reporter im Herzen Kopenhagens, in einem Café auf der Strøget, und stand Rede und Antwort über alles, was der Herr über Dänemark so wissen wollte.

Das Wichtigste steht sowieso in meinem Buch, das der Verlag dem Journalisten ein paar Tage vor dem Interview in ausgedruckter Version zugeschickt hatte und der Artikel verarbeitete tatsächlich einige Fakten und Informationen aus meinem Buch. Worauf ich sehr stolz bin.

Der BamS-Artikel ist übrigens schon am 11. September 2016 erschienen. Leider hatte ich hierzu keinen zeitnahen Blog-Post mehr geschafft… das Lektorat und mehrere letzte Arbeiten am Buch drückten heftiger als der Blog – ich hoffe, Ihr seht mir das nach. Manchmal wünschte ich mir, ich könnte mich klonen… Ihr kennt das. Im Druck: 111 Gründe, Dänemark zu lieben weiterlesen

Bald wieder home sweet home…

Freitag, 1. Juli.

Mein Family Time-Out neigt sich dem Ende zu. In Kürze kommt der Flixbus und bringt mich zurück nach Dänemark.

Nach zwei Tagen und Nächten so allein „in der Fremde“ freue ich mich wahnsinnig auf meine Familie. Auf Beinchen, die mir nachts in die Rippen treten, auf Ärmchen, die mir die Luftzufuhr abdrücken wollen, auf die finnische Sauna unter der Bettdecke.

Denn das Alleine schlafen, in einem riesigen und leeren Bett, in einem Zimmer, in dem alles so ordentlich ist, wie ich es selbst aufgeräumt habe – das muss ich noch etwas üben… Irgendwie funktionierte das nach so vielen Jahren in chaotischem Schlafmodus nicht auf Anhieb.

Aber gut – vom Schlafen abgesehen, war der Rest des Wellness-Aufenthaltes äußerst erholsam. Einfach wunderbar. Balsam für Körper und Seele.

Ich hatte übrigens den „Hanseatischen Hof“ in Lübeck gebucht. Ein gemütliches Hotel, bodenständig, nicht so abgehoben, überschaubar. Durchaus empfehlenswert. (Und nein, ich war hier ganz inkognito, nicht als Bloggerin. Nur ich 🙂 )

#lübeck I'm here… #hotel #wellnesszone Jetzt geht's los mit der #entspannung …

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Family Time-Out!

Nach einer gemütlichen Urlaubswoche auf der wunderschönen dänischen Insel Als kam schließlich die Heimfahrt. Mir hat sich bis heute nicht ganz erschlossen, was während dieser etwa viereinhalbstündigen Rückfahrt eigentlich in die zwei kleinsten Mitreisenden gefahren ist, aber das lautstarke Chaos auf den billigen Plätzen war einfach nur nervenaufreibend. Wie schaffen das nur diejenigen Eltern, die ihren Nachwuchs stunden- und tagelang gleich durch mehrere Länder mit dem Auto kutschieren? Haben diese Menschen Nerven aus Stahl? Oder sind deren Kinder nicht halb so quirlig wie unsere?
Die Antwort auf diese Frage bleibt an dieser Stelle offen.

Mir persönlich ist sie auch völlig gleichgültig, denn nach Urlaub und zugehöriger Rückfahrt hatte ich letztendlich nur einen einzigen Gedanken: Ich muss hier raus! Was während der Fahrt noch unmöglich schien, setze ich heute, exakt fünf Tage später, tatsächlich um.
Ich gönne mir nämlich ein paar Tage Time-Out von meiner lieben, wilden Familie.
Und von Dänemark.
Noch während besagter Autofahrt, inmitten des ohrenbetäubenden Krachs, der unglaublicherweise fast genauso schnell wieder aufflammte, wie wir Eltern ihn in regelmäßigen Abständen mit sämtlichen zur Verfügung stehenden Mitteln eindämmten, inmitten von durchs Auto fliegenden Kuscheltieren und kleineren Schlägereien auf der Rückbank zog ich verzweifelt mein Handy hervor. Ich klammerte mich an die digitalen Inhalte wie Schiffbrüchige an ein Stück Treibholz.
Wie es genau dazu kam, lässt sich gar nicht mehr nachvollziehen, aber plötzlich befand ich mich auf einer Seite mit Busverbindungen. Fernbusverbindungen. Ich blinzelte mehrmals ungläubig. Kopenhagen-Lübeck, ganz bequem innerhalb von viereinhalb Stunden, zum Preis von sage und schreibe 19 Euro? Auch andere Ziele waren möglich, zu ähnlich spannenden Preisen. Ein paar Klicks weiter war eine glorreiche Idee geboren. Den Rest der Fahrt war ich bester Dinge, auch wenn sich die Rückbanksituation nicht gelöst hatte.

Ich googelte Hotels in Lübeck und fand auf Anhieb ein tolles Wellness-Angebot. Ich LIEBE Wellness! Ein, zwei Tage in einer großzügigen Saunalandschaft und ich wäre wieder wie neu. Wer sich an dieser Stelle fragt, wieso eine „Halb-Dänin“ hierzu nach Deutschland reisen muss: Natürlich existieren auch in Dänemark schöne Hotels, und mit Glück finden Sie hier auch einen annehmbaren Saunabereich. Die Preise für diese etwas besseren Etablissements treiben einem jedoch die Tränen in die Augen. Außerdem ist die dänische Wellness-Kultur von der deutschen weit entfernt. Nicht umsonst nannte ich einen meiner 111 Gründe, Dänemark zu lieben etwa so: “Weil Dänemark perfektes Saunawetter bietet (wenn auch keine perfekte Saunakultur…). Geht es ums Thema Sauna & Wellness, zieht es mich definitiv nach Deutschland. Family Time-Out! weiterlesen