Handmade Hygge! Noch ein tolles Buch!

Hej alle sammen…  tatsächlich, ich lebe noch 🙂

Und befinde mich noch immer im Hygge-Modus

Da jedoch eine liebe Blogger-Kollegin in den letzten Monaten – ganz im Gegensatz zu mir – fleißig die Tasten bemüht hat und das beeindruckende Ergebnis ihrer Mühen ganz aktuell erschienen ist, tauche ich nur zu gerne aus der Versenkung aus und berichte Euch von dem neuen „hyggeligen“ Werk:

Handmade Hygge!

Carmen Wedeland – so heißt die Autorin, die zu diesem Buch die Texte zum Thema „Hygge“ beisteuerte. Ich habe Carmen über den Nordlichter-Blog kennengelernt. Die Blogger-Welt ist eben ein Dorf, und die Dänemark-Blogger-Welt ein ganz besonders kleines Dorf 😉 Hier kennt so ziemlich jeder jeden mittlerweile.

Carmen ist ebenfalls Deutsche und vor einiger Zeit nach Dänemark ausgewandert, genauer genommen auf die schöne Insel Møn.
Ihr Ziel: In der inspirierenden Umgebung der Kreidefelsen, „Møns Klint“, an verschiedenen Buchprojekten zu schreiben.

Und das mit Erfolg, wie man sieht!

Ich hatte die große Ehre, vor wenigen Tagen ein druckfrisches Exemplar von „Handmade Hygge“ in meinem Briefkasten vorzufinden und liebe es, auf dem Sofa zu sitzen, neben dem Kamin, und gemütlich darin zu blättern. Schon wenn man das Buch nur in der Hand hält und die stimmungsvollen Fotos zu den verschiedensten Handarbeitsprojekten betrachtet, stellt sich das Gefühl der Hygge ein. Der Zeitpunkt der Erscheinung dieses Werkes, jetzt im Herbst, könnte passender nicht sein!

Carmen beschreibt ihr Buch in Kürze:

„Herbst ist Hygge-Zeit! Und was ist hyggeliger als Lesen und Handarbeiten? Die Kombination aus beidem! „Handmade Hygge“ enthält mehr als 40 Strick-, Häkel- und Nähprojekte zum Wohlfühlen. Und viele Texte, in denen ich schildere, warum die Dänen das glücklichste Volk der Welt sind 🙂 „

 

Wer sich also für das weltbekannte dänische Lebensgefühl der Hygge interessiert und sich dazu auch gerne von kreativen Themen und Handarbeiten inspirieren lässt, sollte unbedingt einen Blick in „Handmade Hygge“ werfen!

Wir reisen in Kürze auf die kleine Insel Fanø, um uns in den Dünen und Meer richtig zu entspannen – und Carmens Buch ist auf alle Fälle mit im Gepäck!

Euch allen einen wunderschönen, hyggeligen Herbst!
Advertisements

Nordlichter im Hygge-Modus ♥

Liebe Blog-Leser,

wie Euch sicherlich unschwer entgangen ist, befindet sich dieser Blog in einer Art Schlummerzustand…
Denn die Nordlichter – und ganz besonders die Blog-Autorin – sind vor einiger Zeit in den totalen Hygge-Modus eingetreten!

Zuerst waren es nur ein paar Tage, dann wurden Wochen daraus – und aus den Wochen sind längst Monate geworden.

Daher heute wenigstens ein kurzes Lebenszeichen:
Es geht uns gut! Wir hyggen nur!
Passend zu dem Land, in dem wir leben 🙂

Während ich die vergangenen Jahre extrem „digital“ unterwegs war, zuerst auf diesem Blog und dann aufgrund meines Dänemark-Buches, habe ich nach der Veröffentlichung von „111 Gründe, Dänemark zu lieben“ wieder das „einfache, antidigitale Leben“ schätzen und lieben gelernt…  und meinen Aufenthalt in den vielen digitalen Welten im Computer und Handy drastisch reduziert.

Ich hoffe, Ihr seht mir das nach…. Es gibt hier ja zwischenzeitlich sehr, sehr viel zu lesen, und wem dies noch nicht reicht, der findet in meinem Dänenmark-Buch noch viel mehr 😉

Der Blog bleibt also vorab erst einmal in seinem Schlummerzustand.

An alle diejenigen, die Kooperationsanfragen rund um den Blog senden möchten: Ich nehme derzeit keine Aufträge oder Kooperationen an. Vielen Dank für Euer Interesse & Verständnis.

An alle diejenigen, die mir Fragen zu Auswanderungsangelegenheiten schicken möchten: Ich fühle mich stets sehr geehrt über solche Mails, aber konnte derartige Anfragen aus Zeitgründen ohnehin nie ausführlich beantworten sondern habe stets auf Internetforen verwiesen, in denen sich deutsch-dänische Auswanderer und Ausgewanderte tummeln. Dort habe ich selbst sämtliche Infos zu meiner eigenen Auswanderung vor 10 Jahren zusammengetragen… meine eigenen Informationen zur dänischen Auswanderungsbürokratie sind somit auch schon etwas älter und entsprechend überholt 🙂

Ich wünsche Euch in diesem Sinne einen hyggeligen Sommer und eine wunderschöne Zeit, wo auch immer Ihr diese verbringen werdet.

Der Blog bleibt natürlich nach wie vor online.
Ich bin ja noch da.
Ich hygge nur.

Und wer weiß… sollten eines Tages neue Worte zu mir kommen, die unbedingt an die Öffentlichkeit gelangen müssen, dann werdet Ihr sie hier finden!

Mary Demuth

Vibæk Vandmølle, Als, Dänemark

Unser Urlaub auf Als liegt mittlerweile zwar eine ganze Weile zurück, aber das soll mich nicht davon abhalten, noch ein paar weitere Eindrücke von der schönen dänischen Insel zu bloggen.

Wären nicht Lektorat und die spannende Zeit rund um die Veröffentlichung von „111 Gründe, Dänemark zu lieben“ dazwischen gekommen, wären unsere Erlebnisberichte aus Als auch längst fertig! Aber wir haben Zeit. Und Fotos laufen nicht weg…

Zuletzt hatte ich über das tolle Sommerhaus mit dem phantastischen Meerblick und über das etwas spezielle Ausflugserlebnis am Nordborg Schloss berichtet.

Von derartigen (leicht grenzwertigen) Familienspaziergängen lassen wir uns natürlich nicht unterkriegen, so dass wir am Tag darauf bereits wieder guter Dinge im Auto saßen und nun den Süden der Insel ansteuerten. Dort sollten nämlich – laut Empfehlung mehrerer Bekannter – wunderschöne Strände zu finden sein. Falsch – „Paradiesische“ Strände sogar! Das war uns einen Ausflug wert!

Das Thermometer zeigte etwas über 20 Grad und es war ziemlich windig. Dennoch war mein Däne 100 %ig sicher, dass wir alle schwimmen gehen würden. Schließlich war es Sommer und das Wetter „absolut fantastisk!!!“ Nach den begeisterten Ankündigungen ihres Vaters waren die Kinder gleich Feuer und Flamme. Schwimmen! Im Meer! Hurra!

Meine eigene Begeisterung hielt sich in Grenzen. Das „phantastische“ dänische Sommerwetter kenne ich schließlich zur Genüge. Anstelle eines Bikinis packte ich einen wärmeren Pulli ein. Die Familienmitglieder mit dänischem Erbgut dagegen standen kurz darauf – mit Badezeug und Handtüchern ausgestattet – am Auto, bereit zur Abfahrt.

Ich schmuggelte klammheimlich noch ein paar wärmere Sachen zum Überziehen für die beiden Minis ein. Schließlich tummelte sich in deren Blut neben der unverfrorenen dänischen DNA des Vaters auch noch die deutsche ihrer Mutter…

Wenig später waren wir auch schon auf dem Weg in den „Süden“. Der Sonne hinterher, die sich jedoch mehr und mehr hinter Wolken versteckte. Plötzlich sahen wir ein kleines Schild am Straßenrand:
„Vibæk Mølle“. Die Mühle von Vibæk.

cimg7603

Mein Däne und ich sahen uns kurz an und wurden uns schnell einig: Ein kleiner „kultureller“ Abstecher konnte nicht schaden.

Der Strand musste noch etwas warten.

Die Mühle liegt in einem kleinen Tal, inmitten von Wäldern und Feldern, abgelegen vom nächsten Ort.

Vibæk Vandmølle, Als, Dänemark weiterlesen

111 Gründe, Dänemark zu lieben: Leser- und Pressestimmen

 

titel-fotos

 

Vor ziemlich genau zwei Monaten ist er erschienen, der Grund meiner schlaflosen Nächte der vergangenen eineinhalb Jahre:

Mein Buch. „111 Gründe, Dänemark zu lieben“

Seither trudeln wunderbare Kommentare, Rezensionen, Meinungen und Buch-Besprechungen bei mir ein und ich kann sagen: DIESER Teil einer Buchveröffentlichung ist wahnsinnig aufregend!

Im Gegensatz zum anderen Teil, der laaaaaaaangen und zähen Schaffungsphase, die ja meist sehr zurückgezogen im stillen Kämmerlein stattfindet, alternativ auf dem Sofa, mit gelben Stöpseln in den Ohren, während zwei kleine Kinder und ein (plötzlich) viel zu kommunikativer Ehemann um die ganz leicht gestresste Schriftstellerin herumturnen. In dieser langen Phase kommen unweigerlich Fragen auf wie „lohnt sich das Ganze überhaupt?“ oder „wird jemand mein Geschreibsel tatsächlich lesen wollen… geschweige denn es MÖGEN???“

Eines Tages ist es dann ganz plötzlich soweit. Nach einigem Hin und Her, unzähligen Korrekturen und noch mehr Selbstzweifeln, die Nachricht: Das Buch ist gedruckt. Und verteilt. Es geht los!

Ab da beginnt die Phase, in der man auf glühenden Kohlen sitzt. Noch mehr Fragen, noch mehr Selbstzweifel.

Dann die ersten vereinzelten Kommentare der Schnell-Leser unter Euch 😉 . Ein erstes Aufatmen. Und Stolz. Wahnsinniger Stolz. Einige Wochen später die ersten zarten Rezensionen auf Amazon.  Mehr und mehr überschwängliche Leserstimmen per Facebook und auf dem Blog. Die ersten Meinungen anderer Dänemark-Blogger. Und plötzlich erwacht auch die Presse, bittet mich um kleine, knackige Zusatzinfos zu einzelnen Abschnitten im Buch oder schickt ein paar Interview-Fragen.

Ab diesem Zeitpunkt tritt es endlich ein, das, auf das die Autorin in der Entstehungsphase so lange gewartet hat:  Das Glücksgefühl, etwas brauchbares erschaffen zu haben, etwas, das anderen eine Freude macht. Ein kleines Werk, von dem die Leser etwas lernen und mitnehmen können. Es ist für mich äußerst bereichernd, zu erfahren, dass ich viele Leser gut unterhalten konnte und mit meinen zusammengewürfelten Worten für Erheiterung sorgen durfte 🙂

Da wache ich zum Beispiel morgens auf und folgende Worte warten auf mich:

Von Lesern


Hans-Jürgen Kirwa (Leser, via Blog 4nordlichter.com)

„Ich habe Dein Buch gelesen. Es ist einfach phantastisch. Als langer
Dänemarkfreund gibt es noch immer Sachen, die ich über das Land
nicht wußte. Ich habe das Buch „verschlungen“.“

Andreas König (Leser, via Facebook)

„Also ich muss sagen, ich als Lesemuffel, kann mich echt kaum trennen von deinem Buch… ich habe jetzt in drei Tagen schon 120 Seiten gelesen (was für meine Verhältnisse der Wahnsinn ist). Ich lese es amüsiert und es macht echt Lust auf den nächsten DK Urlaub. Tolles Buch bisher und kann ich schon Teil Zwei bei dir bestellen?“

111 Gründe, Dänemark zu lieben: Leser- und Pressestimmen weiterlesen

1. Mal in Dänemark? 5 Dinge, die Sie als Urlauber wissen sollten…

Jedes Urlaubsland birgt so seine Herausforderungen.
Auch Dänemark. Unser skandinavisches Nachbarland zählt zwar ganz gewiss nicht zu den exotischsten Reisezielen dieser Welt, doch die geografische Nähe trügt. Zwischen Deutschland und Dänemark, zwischen Mentalität und Gepflogenheiten der Landesbewohner, liegt oft ein ganzer Ozean.

1 – Das dänische Tempo

“Mein Dänemark-Urlaub beginnt exakt zwei Meter hinter der Grenze!“

“Kaum betrete ich dieses Land, überträgt sich dessen Gelassenheit auf mich.”

Diese Aussagen eingefleischter Dänemark-Liebhaber im Hinterkopf, passieren Sie zum ersten Mal den Grenzbaum und lauschen gespannt in sich hinein. Zweifellos: Ein paar Kilometer nördlicher und Sie fühlen sich tatsächlich entspannter. Woran liegts? An der dänischen Landschaft? Möglich. Eher jedoch am Tempo, mit der Sie dieselbe durchkreuzen. Auf Landstraßen fahren Sie 80 km/h, auf Autobahnen 110 km/h – abgesehen von einigen wenigen, besonders gut ausgebauten Autobahnabschnitten, die ganze 130 km/h zulassen. Deutsche Geschwindigkeiten gewohnt, mutet es nahezu als Kunst an, hierbei nicht in Tiefenentspannung zu verfallen.

Interessant auch, dass sich (fast) alle akribisch an die Tempolimits halten. Denn Vater Staat ahndet Regelmissachtungen mit drakonischen Strafen. Ein paar vereinzelte Kilometer pro Stunde zu schnell und Sie sind 1.000 Kronen (etwa 135 Euro) ärmer. Noch etwas schneller und Ihre Finanzen sind ruiniert. Dänische Uhren ticken langsamer. Alles andere wäre zu teuer.

1. Mal in Dänemark? 5 Dinge, die Sie als Urlauber wissen sollten… weiterlesen

Vorweihnachtliches Kopenhagen

In Ermangelung von Zeit, Energie und Muße lassen wir heute ein paar Bilder sprechen…

Der ein oder andere kennt das Problem: Die „hyggelige“ Vorweihnachtszeit…. ist irgendwie jedes Jahr wieder alles andere als hyggelig. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf! Eines Tages wird sie plötzlich hyggelig sein. Ganz bestimmt!

Dieses Mal spielte ja auch noch die Veröffentlichung meines Dänemark-Buches mit hinein… daher beißen wir dieses Jahr nochmal die Zähne zusammen.

Vi har travlt.

Die Dänen haben zwei Wörter für „Stress“. Ein negatives und ein positives. Das negative Wort ist „stress“ und ehrlich gesagt, hört man es hier eher selten. Ob das nun damit zusammenhängt, dass der Däne generell weniger Stress hat, oder eher damit, dass er negatives nicht so gerne in Worte fasst, lasse ich an dieser Stelle mal dahingestellt 😉

„Travlt“ ist jedenfalls das positive Pendant. Travlt bedeutet, dass man sehr beschäftigt ist, aber im positiven Sinne. Dass die Dinge, die man um die Ohren hat, zwar viel Zeit kosten, oft auch Nerven – aber dass sie uns generell inspirieren. Dass wir Lust auf all diese Tätigkeiten haben, die wir ausüben, dass sie Spaß machen, während sie uns so beschäftigt halten. Aber dass sie uns eben nicht stressen!

Und so geht es uns im Moment.

Wir sind keineswegs gestresst. Aber wir haben sehr „travlt“ 🙂

Dennoch kommt Weihnachtsstimmung auf – nämlich auf dem Weg zu unseren diversen „Julefrokosten“ in der Innenstadt. Zwei Stück hatte ich schon, der dritte folgt nächste Woche.

Von meinen Ausflügen ins weihnachtliche Kopenhagen habe ich ein paar Fotos mitgebracht.

So sieht der Dezember in der schönen Hauptstadt Dänemarks aus:

 

#copenhagen #kongensnytorv on our way to the first #julefrokost. #magasindunord before #jul

A post shared by Nordlicht Mary G. Demuth (@4nordlichter) on

Vorweihnachtliches Kopenhagen weiterlesen

Advertisements
Advertisements