Nordlichter im Hygge-Modus ♥

Liebe Blog-Leser,

wie Euch sicherlich unschwer entgangen ist, befindet sich dieser Blog in einer Art Schlummerzustand…
Denn die Nordlichter – und ganz besonders die Blog-Autorin – sind vor einiger Zeit in den totalen Hygge-Modus eingetreten!

Zuerst waren es nur ein paar Tage, dann wurden Wochen daraus – und aus den Wochen sind längst Monate geworden.

Daher heute wenigstens ein kurzes Lebenszeichen:
Es geht uns gut! Wir hyggen nur!
Passend zu dem Land, in dem wir leben 🙂

Während ich die vergangenen Jahre extrem „digital“ unterwegs war, zuerst auf diesem Blog und dann aufgrund meines Dänemark-Buches, habe ich nach der Veröffentlichung von „111 Gründe, Dänemark zu lieben“ wieder das „einfache, antidigitale Leben“ schätzen und lieben gelernt…  und meinen Aufenthalt in den vielen digitalen Welten im Computer und Handy drastisch reduziert.

Ich hoffe, Ihr seht mir das nach…. Es gibt hier ja zwischenzeitlich sehr, sehr viel zu lesen, und wem dies noch nicht reicht, der findet in meinem Dänenmark-Buch noch viel mehr 😉

Der Blog bleibt also vorab erst einmal in seinem Schlummerzustand.

An alle diejenigen, die Kooperationsanfragen rund um den Blog senden möchten: Ich nehme derzeit keine Aufträge oder Kooperationen an. Vielen Dank für Euer Interesse & Verständnis.

An alle diejenigen, die mir Fragen zu Auswanderungsangelegenheiten schicken möchten: Ich fühle mich stets sehr geehrt über solche Mails, aber konnte derartige Anfragen aus Zeitgründen ohnehin nie ausführlich beantworten sondern habe stets auf Internetforen verwiesen, in denen sich deutsch-dänische Auswanderer und Ausgewanderte tummeln. Dort habe ich selbst sämtliche Infos zu meiner eigenen Auswanderung vor 10 Jahren zusammengetragen… meine eigenen Informationen zur dänischen Auswanderungsbürokratie sind somit auch schon etwas älter und entsprechend überholt 🙂

Ich wünsche Euch in diesem Sinne einen hyggeligen Sommer und eine wunderschöne Zeit, wo auch immer Ihr diese verbringen werdet.

Der Blog bleibt natürlich nach wie vor online.
Ich bin ja noch da.
Ich hygge nur.

Und wer weiß… sollten eines Tages neue Worte zu mir kommen, die unbedingt an die Öffentlichkeit gelangen müssen, dann werdet Ihr sie hier finden!

Mary Demuth

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Vibæk Vandmølle, Als, Dänemark

Unser Urlaub auf Als liegt mittlerweile zwar eine ganze Weile zurück, aber das soll mich nicht davon abhalten, noch ein paar weitere Eindrücke von der schönen dänischen Insel zu bloggen.

Wären nicht Lektorat und die spannende Zeit rund um die Veröffentlichung von „111 Gründe, Dänemark zu lieben“ dazwischen gekommen, wären unsere Erlebnisberichte aus Als auch längst fertig! Aber wir haben Zeit. Und Fotos laufen nicht weg…

Zuletzt hatte ich über das tolle Sommerhaus mit dem phantastischen Meerblick und über das etwas spezielle Ausflugserlebnis am Nordborg Schloss berichtet.

Von derartigen (leicht grenzwertigen) Familienspaziergängen lassen wir uns natürlich nicht unterkriegen, so dass wir am Tag darauf bereits wieder guter Dinge im Auto saßen und nun den Süden der Insel ansteuerten. Dort sollten nämlich – laut Empfehlung mehrerer Bekannter – wunderschöne Strände zu finden sein. Falsch – „Paradiesische“ Strände sogar! Das war uns einen Ausflug wert!

Das Thermometer zeigte etwas über 20 Grad und es war ziemlich windig. Dennoch war mein Däne 100 %ig sicher, dass wir alle schwimmen gehen würden. Schließlich war es Sommer und das Wetter „absolut fantastisk!!!“ Nach den begeisterten Ankündigungen ihres Vaters waren die Kinder gleich Feuer und Flamme. Schwimmen! Im Meer! Hurra!

Meine eigene Begeisterung hielt sich in Grenzen. Das „phantastische“ dänische Sommerwetter kenne ich schließlich zur Genüge. Anstelle eines Bikinis packte ich einen wärmeren Pulli ein. Die Familienmitglieder mit dänischem Erbgut dagegen standen kurz darauf – mit Badezeug und Handtüchern ausgestattet – am Auto, bereit zur Abfahrt.

Ich schmuggelte klammheimlich noch ein paar wärmere Sachen zum Überziehen für die beiden Minis ein. Schließlich tummelte sich in deren Blut neben der unverfrorenen dänischen DNA des Vaters auch noch die deutsche ihrer Mutter…

Wenig später waren wir auch schon auf dem Weg in den „Süden“. Der Sonne hinterher, die sich jedoch mehr und mehr hinter Wolken versteckte. Plötzlich sahen wir ein kleines Schild am Straßenrand:
„Vibæk Mølle“. Die Mühle von Vibæk.

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Mein Däne und ich sahen uns kurz an und wurden uns schnell einig: Ein kleiner „kultureller“ Abstecher konnte nicht schaden.

Der Strand musste noch etwas warten.

Die Mühle liegt in einem kleinen Tal, inmitten von Wäldern und Feldern, abgelegen vom nächsten Ort.

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111 Gründe, Dänemark zu lieben: Leser- und Pressestimmen

 

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Vor ziemlich genau zwei Monaten ist er erschienen, der Grund meiner schlaflosen Nächte der vergangenen eineinhalb Jahre:

Mein Buch. „111 Gründe, Dänemark zu lieben“

Seither trudeln wunderbare Kommentare, Rezensionen, Meinungen und Buch-Besprechungen bei mir ein und ich kann sagen: DIESER Teil einer Buchveröffentlichung ist wahnsinnig aufregend!

Im Gegensatz zum anderen Teil, der laaaaaaaangen und zähen Schaffungsphase, die ja meist sehr zurückgezogen im stillen Kämmerlein stattfindet, alternativ auf dem Sofa, mit gelben Stöpseln in den Ohren, während zwei kleine Kinder und ein (plötzlich) viel zu kommunikativer Ehemann um die ganz leicht gestresste Schriftstellerin herumturnen. In dieser langen Phase kommen unweigerlich Fragen auf wie „lohnt sich das Ganze überhaupt?“ oder „wird jemand mein Geschreibsel tatsächlich lesen wollen… geschweige denn es MÖGEN???“

Eines Tages ist es dann ganz plötzlich soweit. Nach einigem Hin und Her, unzähligen Korrekturen und noch mehr Selbstzweifeln, die Nachricht: Das Buch ist gedruckt. Und verteilt. Es geht los!

Ab da beginnt die Phase, in der man auf glühenden Kohlen sitzt. Noch mehr Fragen, noch mehr Selbstzweifel.

Dann die ersten vereinzelten Kommentare der Schnell-Leser unter Euch 😉 . Ein erstes Aufatmen. Und Stolz. Wahnsinniger Stolz. Einige Wochen später die ersten zarten Rezensionen auf Amazon.  Mehr und mehr überschwängliche Leserstimmen per Facebook und auf dem Blog. Die ersten Meinungen anderer Dänemark-Blogger. Und plötzlich erwacht auch die Presse, bittet mich um kleine, knackige Zusatzinfos zu einzelnen Abschnitten im Buch oder schickt ein paar Interview-Fragen.

Ab diesem Zeitpunkt tritt es endlich ein, das, auf das die Autorin in der Entstehungsphase so lange gewartet hat:  Das Glücksgefühl, etwas brauchbares erschaffen zu haben, etwas, das anderen eine Freude macht. Ein kleines Werk, von dem die Leser etwas lernen und mitnehmen können. Es ist für mich äußerst bereichernd, zu erfahren, dass ich viele Leser gut unterhalten konnte und mit meinen zusammengewürfelten Worten für Erheiterung sorgen durfte 🙂

Da wache ich zum Beispiel morgens auf und folgende Worte warten auf mich:

Von Lesern


Hans-Jürgen Kirwa (Leser, via Blog 4nordlichter.com)

„Ich habe Dein Buch gelesen. Es ist einfach phantastisch. Als langer
Dänemarkfreund gibt es noch immer Sachen, die ich über das Land
nicht wußte. Ich habe das Buch „verschlungen“.“

Andreas König (Leser, via Facebook)

„Also ich muss sagen, ich als Lesemuffel, kann mich echt kaum trennen von deinem Buch… ich habe jetzt in drei Tagen schon 120 Seiten gelesen (was für meine Verhältnisse der Wahnsinn ist). Ich lese es amüsiert und es macht echt Lust auf den nächsten DK Urlaub. Tolles Buch bisher und kann ich schon Teil Zwei bei dir bestellen?“

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1. Mal in Dänemark? 5 Dinge, die Sie als Urlauber wissen sollten…

Jedes Urlaubsland birgt so seine Herausforderungen.
Auch Dänemark. Unser skandinavisches Nachbarland zählt zwar ganz gewiss nicht zu den exotischsten Reisezielen dieser Welt, doch die geografische Nähe trügt. Zwischen Deutschland und Dänemark, zwischen Mentalität und Gepflogenheiten der Landesbewohner, liegt oft ein ganzer Ozean.

1 – Das dänische Tempo

“Mein Dänemark-Urlaub beginnt exakt zwei Meter hinter der Grenze!“

“Kaum betrete ich dieses Land, überträgt sich dessen Gelassenheit auf mich.”

Diese Aussagen eingefleischter Dänemark-Liebhaber im Hinterkopf, passieren Sie zum ersten Mal den Grenzbaum und lauschen gespannt in sich hinein. Zweifellos: Ein paar Kilometer nördlicher und Sie fühlen sich tatsächlich entspannter. Woran liegts? An der dänischen Landschaft? Möglich. Eher jedoch am Tempo, mit der Sie dieselbe durchkreuzen. Auf Landstraßen fahren Sie 80 km/h, auf Autobahnen 110 km/h – abgesehen von einigen wenigen, besonders gut ausgebauten Autobahnabschnitten, die ganze 130 km/h zulassen. Deutsche Geschwindigkeiten gewohnt, mutet es nahezu als Kunst an, hierbei nicht in Tiefenentspannung zu verfallen.

Interessant auch, dass sich (fast) alle akribisch an die Tempolimits halten. Denn Vater Staat ahndet Regelmissachtungen mit drakonischen Strafen. Ein paar vereinzelte Kilometer pro Stunde zu schnell und Sie sind 1.000 Kronen (etwa 135 Euro) ärmer. Noch etwas schneller und Ihre Finanzen sind ruiniert. Dänische Uhren ticken langsamer. Alles andere wäre zu teuer.

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Vorweihnachtliches Kopenhagen

In Ermangelung von Zeit, Energie und Muße lassen wir heute ein paar Bilder sprechen…

Der ein oder andere kennt das Problem: Die „hyggelige“ Vorweihnachtszeit…. ist irgendwie jedes Jahr wieder alles andere als hyggelig. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf! Eines Tages wird sie plötzlich hyggelig sein. Ganz bestimmt!

Dieses Mal spielte ja auch noch die Veröffentlichung meines Dänemark-Buches mit hinein… daher beißen wir dieses Jahr nochmal die Zähne zusammen.

Vi har travlt.

Die Dänen haben zwei Wörter für „Stress“. Ein negatives und ein positives. Das negative Wort ist „stress“ und ehrlich gesagt, hört man es hier eher selten. Ob das nun damit zusammenhängt, dass der Däne generell weniger Stress hat, oder eher damit, dass er negatives nicht so gerne in Worte fasst, lasse ich an dieser Stelle mal dahingestellt 😉

„Travlt“ ist jedenfalls das positive Pendant. Travlt bedeutet, dass man sehr beschäftigt ist, aber im positiven Sinne. Dass die Dinge, die man um die Ohren hat, zwar viel Zeit kosten, oft auch Nerven – aber dass sie uns generell inspirieren. Dass wir Lust auf all diese Tätigkeiten haben, die wir ausüben, dass sie Spaß machen, während sie uns so beschäftigt halten. Aber dass sie uns eben nicht stressen!

Und so geht es uns im Moment.

Wir sind keineswegs gestresst. Aber wir haben sehr „travlt“ 🙂

Dennoch kommt Weihnachtsstimmung auf – nämlich auf dem Weg zu unseren diversen „Julefrokosten“ in der Innenstadt. Zwei Stück hatte ich schon, der dritte folgt nächste Woche.

Von meinen Ausflügen ins weihnachtliche Kopenhagen habe ich ein paar Fotos mitgebracht.

So sieht der Dezember in der schönen Hauptstadt Dänemarks aus:

 

#copenhagen #kongensnytorv on our way to the first #julefrokost. #magasindunord before #jul

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Der Blog, FrauFranz und ein Dänemark-Kalender 2017

Der Dänemark- West Jütland – Kalender 2017

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Wisst Ihr eigentlich, was gaaaanz ursprünglich einmal Sinn und Zweck dieses Blogs war, vor ziemlich genau drei Jahren, als ich auf meinem damals noch ewig langen Heimweg von Kopenhagen in der S-Bahn saß, einen Mini-Laptop auf dem Schoß, und dem spontanen Einfall folgte, ein WordPress-Konto anzulegen?

Ich wollte meine liebe Familie in Deutschland, die zurückgelassenen Freunde und Bekannten, über mein Leben „im Exil“ auf dem Laufenden halten. Schließlich schaffte ich es längst nicht mehr, jedem Einzelnen davon zu berichten, wie es sich als Auswanderin so lebte. Und da ich selbst der Meinung war, ein derart spannendes Leben zu führen, das mein Umfeld doch einfach immens zu interessieren hatte (!!!),  würde ich künftig einfach kollektiv informieren. Wie effektiv, so ein „Personal Blog“, dachte ich.

Ich hatte ja so viel zu erzählen! Die zahlreichen merkwürdigen und oft lustigen Ereignisse, die ich direkt nach der Auswanderung erlebt hatte und immer noch erlebte, waren viel zu schade, um in den Tiefen meiner Gehirnwindungen zu versauern. Saß ich nämlich Auge in Auge in vertrauter Runde mit meinem persönlichen Clan zusammen und wollte etwas aus Dänemark zum Besten geben, kramte ich dort oft vergeblich nach all den Geschichten. Diese entfalteten sich auf wundersame Weise offenbar dann am Besten, wenn meine Finger mit einem Stift und blütenweißem Papier in Berührung kamen. (Ok. Zu romantisch. Ersetze „Stift und blütenweißes Papier“ durch „Tastatur“ 🙂 )

Jedenfalls hackte ich bald voller Begeisterung die ersten Texte in meinen neuen Blog, woraufhin ich meine deutschen Lieben anschrieb und ihnen nahelegte, den Blog zu abonnieren. Am Besten sofort. Böse Zungen behaupten eventuell, ich übte Zwang aus. Möglich. Irgendwie muss man ja Schwung in ein solches Projekt bringen. Und mein Leben war schließlich ohne Zweifel interessant.

Als die ersten Klicks und Follower eintrudelten, war ich haltlos begeistert. Ich jubelte innerlich (und verdrängte, dass ich die lieben Leser zum Blog-Besuch gezwungen hatte. Was spielte das schon für eine Rolle!)

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