Trilogie: Bornholm – die dänische Sonneninsel (1)

Heute möchte ich eine kleine dänische Insel präsentieren: Bornholm!

Bevor ich nach Dänemark auswanderte, hatte ich noch nie von Bornholm gehört. Und das, obwohl Bornholm ein sehr empfehlenswertes, skandinavisches Reiseziel darstellt! Vielleicht geht es noch mehreren wie mir und deswegen widme ich der schönen Insel eine kleine Trilogie mit etwas geographischem Wissen und vielen Fotos, die einen Eindruck von diesem schönen Fleckchen Erde geben.

Die Insel Bornholm, die auch die „Klippeninsel“, die „Sonneninsel“ oder auch die „Perle der Ostsee“ genannt wird, liegt in der Ostsee zwischen Schweden und Polen. Sie ist cirka 150 Kilometer von Kopenhagen entfernt und 80 Kilometer von Rügen. Die nächstgelegene Küste ist Südschweden (nur 40 Kilometer entfernt).

Hier eine Karte zur Lage der Insel: Bornholm ist die Insel ganz im Osten, die ebenso wie der Rest Dänemarks in hellorangener Farbe gehalten ist, mit der Stadt Rønne.

Quelle: http://www.kaih.dk/grafik/danmark.gif

Die Nord- und Südküste sind cirka 40 km lang, die Ost- und Westküste cirka 30 km. Auf der Insel leben etwa 40.600 Menschen (Stand Juli 2013), und die Hauptsprache ist dänisch bzw. – wie es heißt – ein spezieller Bornholmer Dialekt, der die Nähe zu Schweden verrät. Als Ausländerin in Dänemark ist mir der Dialekt nicht negativ aufgefallen und ich habe meine Bornholmer Kollegen von Anfang an ohne Probleme verstanden. Was absolut nicht für alle Dialekte in Dänemark zutrifft. Offenbar sprechen die meisten Bornholmer auch etwas deutsch.

Der Tourismus hat eine hohe Bedeutung für die Sonneninsel. Dennoch ist die Insel ein guter Tipp für Urlauber, die dem Massentourismus am liebsten entgehen möchten.

Ihren Namen hat die Sonneninsel nicht umsonst erhalten: Bornholm bietet die meisten Sonnenstunden im Vergleich mit anderen Regionen Dänemarks. Diese Graphik vom dänischen meteorologischen Institut DMI zeigt die Gesamtanzahl der Sonnenstunden im Jahr 2012. Das Grell-Orange der Insel im Vergleich zum eher grünen dänischen Festland spricht eine deutliche Sprache!


Einige Touristen-Homepages bezeichnen Bornholm auch als „Miniaturausgabe von Skandinavien“: raue Steilküsten im Norden, viel Wald in der Mitte, schöne breite Sandstrände und Dünenlandschaften im Süden. Auf nur wenigen Quadratkilometern erhält man so einen guten Gesamteinblick in den hohen Norden.

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Fotos: Claus Bornemann Carlsen, Svaneke, Bornholm

Es gibt viele Möglichkeiten, nach Bornholm zu reisen. Man kann von Kopenhagen aus fliegen (Flugzeit 35 Minuten). Oder man setzt mit der Fähre über, entweder von Schweden (Ystad, Überfahrt 1,5 Stunden), von Dänemark (Kopenhagen, 2,5 Stunden) oder von Deutschland aus (Sassnitz, 3,5 Stunden).

Karte der Faehren nach Bornholm

Quelle: http://www.bornholm-ferien.de

Reist man mit dem Auto an, nimmt man dieses einfach auf die Insel mit. Alternativ kann man auch mit dem Zug anreisen und dann mit der Fähre übersetzen. Dasselbe gilt für Busreisen.

Die Insel lässt sich auf zahlreichen Wander- und Radwegen erkunden. Der Strand von Dueodde im Süden ist einer der feinsten Sandstrände der Ostsee. Die Insel bietet Golf, Reiten und andere sportliche Möglichkeiten. Und auch Kulturinteressierten wird es auf der Insel sicher nicht langweilig.

Auf VisitDenmark gibt es einige Infos zu Freizeitangeboten und Möglichkeiten auf Bornholm:
http://www.visitdenmark.de/de/bornholm/natur/bornholm

Lust bekommen auf das Reiseziel Bornholm? Wer gerne die dänische Sommerhaus-Atmosphäre auf Bornholm erleben möchte, kann ein gemütliches Ferienhaus buchen. Hier empfehle ich ganz subjektiv DanCenter :- ) Die netten Kollegen in der Reservierungsabteilung in Hamburg können auf Wunsch auch gleich die Fähre mitbuchen.

http://www.dancenter.de

Ich selbst war noch nicht auf Bornholm, mein Däne allerdings schon ganz oft. Und es wird nicht mehr lange dauern, bis wir mit der ganzen Familie einmal unsere Zelte auf der Insel aufschlagen – jetzt, wo ich beim Research für den Blog-Eintrag gelernt habe, dass Bornholm nur 2,5 Stunden mit der Fähre von Kopenhagen entfernt liegt… 🙂

Der zweite und der dritte Teil der Bornholm-Trilogie wird fantastisches Bildmaterial von der Insel präsentieren. Die Fotos wurden von Claus Bornemann Carlsen aufgenommen, der das DanCenter-Büro auf Bornholm leitet. Seine Fotos von Bornholm auf Facebook waren mir schon länger aufgefallen und haben mich schließlich zu diesem Blog-Thema inspiriert. Mit Claus´Erlaubnis darf ich sein Bildmaterial meiner Blog-Leserschaft vorstellen. Tusind tak, Claus! Du skulle være blevet fotograf 🙂

Trilogie Bornholm:

Teil 1: Bornholm, die dänische Sonneninsel
Teil 2: Bornholm – Impressionen
Teil 3: Bornholm im Winter

Fortsetzung: Weitere Impressionen

Teil 4 – Bornholm – Weitere Impressionen

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11 Kommentare zu “Trilogie: Bornholm – die dänische Sonneninsel (1)”

  1. Bornholm ist ganz entschieden eine Reise wert! Die Insel ist groß genug, um auch nach zwei Wochen noch keinen Inselkoller zu erleiden, und es gibt so viel zu entdecken! Tolle Museen, aber auch wunderschöne Natur, wie du sagst eben auch ganz abwechslungsreich. Die Paradiesbakkerne (herrlich hübsche „Felsenteiche“) und die Festung Hammershus ganz im Norden sind meine Lieblingsorte.

    Viele Grüße,
    Lena

      1. Danke, Mary! Nein, mein letzter Bornholm-Urlaub ist schon lange her, da kannte ich Couchsurfing noch nicht. Aber anderswo in Dänemark hatten wir schon sehr nette CS-Erlebnisse.

      2. Auf jeden Fall muss ich das. Ich komm nur leider mit dem Schreiben nicht hinterher, bzw. mit dem Raussuchen der Fotos und dem Drumherum. Der Tag sollte 30 Stunden haben – die übliche Leier. 😉

  2. Hallo,
    vielen Dank für den tollen Artikel, die tollen Bilder und die schönen Impressionen, die man davon bekommt! Hatte da auch schon zwei ganz wunderbare Urlaube! Ich finde die Landschaft einfach sensationell, die leute sind sehr angenehm, die Strände top und außerdem gefällt es mir gut, dass sich meine Kinder hier alleine beschäftigen können, ohne dass man die ganze Zeit ein Auge auf sie haben muss. Ich hatte damals übrigens beide Male bei http://www.cofman.de/ort/bornholm gebucht, waren wir auch immer sehr gut aufgehoben. Was mir auch gut gefällt, ist, dass es einem da quasi nie langweilig wird. Gibt soo viel was man machen kann.. Schöne Radtouren, Ausflüge in echt sehenswerte Museen, Angeln, Golfen, Reiten, etc. pp. Ich denke, dass mich die Gegend bestimmt mal wieder sehen wird!
    Danke nochmal für Euren Artikel!
    Grüße, Dimi

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