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Urlaub an der Westküste in Dänemark: Luxusferienhaus in Årgab!

Morgen in einer Woche packen wir unsere Siebensachen und machen uns auf den Weg in den Westen Dänemarks. Nach den letzten beiden Blog-Beiträgen mit Fotos von unserer Urlaubsgegend wurde ich mehrmals gefragt, wo es denn genau hinginge. Die Antwort: Wir wissen es nicht! DanWest wollte uns kurz vor der Anreise mit einem Ferienhaus überraschen. Da DanWest mit über 400 Häusern nicht gerade ein kleines Gebiet abdeckt, waren wir sehr gespannt, wo genau es uns hinverschlagen würde.

Diese Woche war es schließlich soweit: Nun wissen wir, wo wir unsere Herbsturlaubswoche verbringen werden.

Es geht direkt nach Årgab ins Ferienhaus Nummer #3490, ein modernes Ferienhaus inmitten der Dünen, nur 200 Meter vom Strand entfernt.

3490u

Quelle: www.danwest.de

Nun hat unsere Vorfreude also ein konkretes geographisches Ziel!

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Vorbereitungen auf den skandinavischen Winter

Der Herbst ist da. CIMG5653Auch wenn die Temperaturen um die Mittagszeit herum auf 20 Grad klettern und die Sonne tapfer um ihren Platz am Himmel kämpft, besteht kein Zweifel: Bald wird es richtig, richtig kalt!

Die Nächte sind kühl, die Tage merklich kürzer. Die Sonne scheint uns nicht mehr ab 5 Uhr ins Schlafzimmer sondern erst ab 6.30 Uhr – wenn überhaupt. Manche Tage sind grau in grau. Abends um 20 Uhr ist es bereits stockdunkel. Die langen, hellen Polarnächte mit Sonnenschein bis nach 22 Uhr sind längst vorbei.

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Die dänischen Fahnen, die bis vor kurzem noch bewegungslos an ihren Fahnenstangen hingen und in der Hitze brüteten, flattern wieder lustig im Wind.  Es ist Herbst. Und wo Herbst ist, ist der Winter nicht weit…

Dieses Jahr treffen wir ein paar weitere praktische Vorbereitungen, um dem skandinavischen Herbst & Winter noch etwas besser die Stirn bieten zu können.

Ein kleines Projekt mit großer Auswirkung für mich mit meiner deutschen (verfrorenen) DNA ist die Anbringung eines kleinen Heizlüfters im Bad. Bisher waren wir auf eine ältere, träge und verschwenderische Fußbodenheizung angewiesen, die trotz des kleinen Badezimmers keine angenehmen Temperaturen verbreitete. Bisher schlurfte ich in der kalten Jahreszeit morgens in ein eiskaltes Badezimmer, drehte bibbernd das heiße Wasser in der Dusche an, riss mir danach in Sekundenschnelle die Kleidung vom Leib, sprang unter die Dusche und versuchte, den Duschvorhang an den Wandfliesen so festzukleben, dass nur möglich wenig warme Luft aus der Dusche entwich. Danach duschte ich solange, bis das Bad mit heißem Dampf gefüllt war. Von der neuen Lösung erhoffe ich mir ein wenig mehr Wellness-Feeling. Vorbereitungen auf den skandinavischen Winter weiterlesen

Das Wetter in Dänemark: Der Wind, der Wind, das himmlische Kind

„Der Wind, der Wind, das himmlische Kind“
aus „Hänsel und Gretel“, Gebr. Grimm

Bevor ich nach Skandinavien auswanderte, hatte ich eine recht konkrete Vorstellung vom Wetter dort oben im Norden. In Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland war es im Vergleich zu Deutschland deutlich kälter. Je weiter nördlich, je kälter. Und im Winter lag in Skandinavien selbstverständlich meterhoher Schnee.

Für Schweden, Norwegen und Finnland mag das zutreffen – diese Länder sind riesig und erstrecken sich bis zum Polarkreis hinauf.

In Dänemark dagegen ist es oft gar nicht viel kälter als in meiner alten Heimat Südhessen. Ich schätze den durchschnittlichen Temperaturunterschied nur auf cirka 2 Grad (Angaben ohne Gewähr). Nur im Hochsommer, wenn die Temperaturen an der Bergstraße völlig ausufern und das Thermometer wochenlang weit über 30 Grad anzeigt, zieht Dänemark nicht mit (was ich sehr angenehm finde).

In Dänemark ist es also – mal vom Hochsommer abgesehen – nur ein klein wenig kälter als in Südhessen. Dafür habe ich schnell einen viel wesentlicheren Unterschied feststellen dürfen: der dänische WIND!

Von September bis Mai gibt es gefühlt keinen einzigen windstillen Tag. Täglich zerrt der Wind von allen Seiten an Klamotten und Haaren und findet mit beeindruckender Präzision jede Schwachstelle in der angelegten Schutzmontur. Für jede einzelne Stelle des Körpers, die nicht mit großer Sorgfalt mit passenden Kleidungsstücken bedeckt worden sind, wird man bestraft. Tapfer kämpfe ich im Winter mit meterlangen Schals und Wollmützen gegen die Naturgewalt an. Ich drapiere meine Haare um die Ohren und lege sie als organisches Schutzschild über den Schal, der so tief es geht in der Jacke steckt. Die windabweisende Jacke erstreckt sich von der Nase bis zu den Knien. Direkt darunter übernehmen optimalerweise die Stiefel ihre Schutzfunktion. Das Wetter in Dänemark: Der Wind, der Wind, das himmlische Kind weiterlesen