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Vorbereitungen auf den skandinavischen Winter

Der Herbst ist da. CIMG5653Auch wenn die Temperaturen um die Mittagszeit herum auf 20 Grad klettern und die Sonne tapfer um ihren Platz am Himmel kämpft, besteht kein Zweifel: Bald wird es richtig, richtig kalt!

Die Nächte sind kühl, die Tage merklich kürzer. Die Sonne scheint uns nicht mehr ab 5 Uhr ins Schlafzimmer sondern erst ab 6.30 Uhr – wenn überhaupt. Manche Tage sind grau in grau. Abends um 20 Uhr ist es bereits stockdunkel. Die langen, hellen Polarnächte mit Sonnenschein bis nach 22 Uhr sind längst vorbei.

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Die dänischen Fahnen, die bis vor kurzem noch bewegungslos an ihren Fahnenstangen hingen und in der Hitze brüteten, flattern wieder lustig im Wind.  Es ist Herbst. Und wo Herbst ist, ist der Winter nicht weit…

Dieses Jahr treffen wir ein paar weitere praktische Vorbereitungen, um dem skandinavischen Herbst & Winter noch etwas besser die Stirn bieten zu können.

Ein kleines Projekt mit großer Auswirkung für mich mit meiner deutschen (verfrorenen) DNA ist die Anbringung eines kleinen Heizlüfters im Bad. Bisher waren wir auf eine ältere, träge und verschwenderische Fußbodenheizung angewiesen, die trotz des kleinen Badezimmers keine angenehmen Temperaturen verbreitete. Bisher schlurfte ich in der kalten Jahreszeit morgens in ein eiskaltes Badezimmer, drehte bibbernd das heiße Wasser in der Dusche an, riss mir danach in Sekundenschnelle die Kleidung vom Leib, sprang unter die Dusche und versuchte, den Duschvorhang an den Wandfliesen so festzukleben, dass nur möglich wenig warme Luft aus der Dusche entwich. Danach duschte ich solange, bis das Bad mit heißem Dampf gefüllt war. Von der neuen Lösung erhoffe ich mir ein wenig mehr Wellness-Feeling. Vorbereitungen auf den skandinavischen Winter weiterlesen

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Gedanken einer Mutter zum Kranksein

Neulich blieb ich an einem Status-Update auf Facebook hängen.

Jemand schrieb: „Liege leider mal wieder krank zuhause im Bett. Habe Halsschmerzen. BÄH!“
Oder so ähnlich.
Derartige Updates fallen mir öfter mal auf. In den sozialen Medien schmücken die Menschen gerne mit blumigen Worten und Bildern aus, wie herrlich ihr Leben ist. Oder sie klagen alternativ mit mitleidserregenden Formulierungen ihrem nahen und weiteren Umfeld ihr Leid. Genauer ausgedrückt: ihre Erkältungskrankheiten.

Halsschmerzen also. Wer hat die gerade nicht, so mein erster Gedanke.

Unter dem Status-Update tummeln sich schon viele Kommentare. 13 an der Zahl. Interessiert klicke ich sie an.

„Oh NEIN! Du Ärmste…“
„Bleib ja im Bett.“
„Gute Besserung“ war gleich mehrmals vertreten und
„Lass Dich schön pflegen“ war natürlich auch dabei.

Zum Abschluss verkündete die Kranke von ihrem Krankenbett, dass sie die Halsschmerzen mit Eis lindert und sonst nicht mehr tun kann als im Bett zu liegen und sich auszuruhen. „Seufz“

Mein Blick schweift in die Ferne ab. Ich beginne zu träumen.

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