Dramatisch

Der Himmel in Dänemark ist gerne sehr dramatisch.

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Heute gibt es daher dramatischen Himmel für die Aktion „In heaven“ auf dem Raumfee-Blog.

Die Fotos stammen immer noch von unserem Ausflug an den Isefjord nach Kulhuse (Seeland, Dänemark).

Da heute endlich auch der Frühling in Kopenhagen eingezogen ist – also auch nach meiner ganz persönlichen Definition als Nicht-Dänin – fasse ich mich ganz kurz, lasse die Himmelsbilder für sich sprechen und verschwinde wieder raus in den Garten.

Die Kategorie Home & Garten muss schließlich auch irgendwann gefüllt werden, und bevor das möglich ist, liegt noch etwas Arbeit an…. Dramatisch weiterlesen

Mutter werden oder: Das Bootcamp

Was geschieht nun, wenn eine Frau die aufgezählten 10 für die Mutterrolle denkbar ungeeigneten Eigenschaften bei sich finden kann und allen Vorzeichen zum Trotze dennoch Mutter wird?

Nach der Geburt meiner Tochter wurde ich von einer Fülle an Emotionen überwältigt, in einer bis dato nie gekannten Intensität! Ich war ergriffen von diesem kleinen Bündel Mensch. Berührt von der Tatsache, diesen Winzling erschaffen zu haben. Erfüllt von einer unendlichen Liebe, die ich mir vorher nicht hätte vorstellen können!

DAS war also das vielzitierte Mutterglück, von dem alle sprachen.

Mit diesem kraftvollen Wind in den Segeln gingen die praktischen Herausforderungen eines kleinen Babys viel leichter von der Hand, als ich mir vorher ausgemalt hatte. Mutter werden oder: Das Bootcamp weiterlesen

Isefjord, Seeland, Dänemark

Am Samstag habe ich bereits ein paar erste Fotos vom Isefjord gebloggt und damit an der Aktion „In Heaven“ teilgenommen. Diese waren ein kleiner Vorgeschmack auf die Foto-Ausbeute des spontanen Ausflugs an den Fjord. Wie angekündigt gibt es heute noch weitere Impressionen vom Isefjord.

Zum Isefjord sind es von uns aus cirka 45 Minuten Fahrtzeit mit dem Auto. Der Roskilde Fjord liegt mit 10 Minuten Fahrtzeit deutlich näher an unserem Wohnort, aber der Fjord ist recht schmal, weshalb bei mir persönlich nicht das „richtige“ Meer-Feeling aufkommt, auch wenn die Atmosphäre am Wasser immer toll ist und es auch am Fjord schön salzig und frisch riecht.

Nun ja, man hat so seine Ansprüche, wenn man über 6 Jahre in einem Land mit 7.300 Küstenkilometern lebt. Isefjord, Seeland, Dänemark weiterlesen

10 Eigenschaften einer „denkbar ungeeigneten Mutter“

Mein Leben lang war ich der Ansicht, für die Rolle einer Mutter denkbar ungeeignet zu sein. Mein Umfeld bestätigte diese Einschätzung nicht direkt, versuchte jedoch auch nicht, mich vom Gegenteil zu überzeugen.

Entsprechend überrascht war ich daher von der festen Überzeugung meiner besseren Hälfte, ich sei mit meinem Humor und der stets guten Laune sogar ganz besonders dazu geeignet, Mutter zu werden.

Ganz offensichtlich kannten wir uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht sehr lange… Denn mir fielen auf Anhieb mindestens 10 Eigenschaften ein, die mich als „denkbar ungeeignete Mutter“ auswiesen:

  1. Ich schlief gerne. Ich ging abends gerne früh ins Bett und stand morgens gerne spät auf. Am Wochenende war ich auch einem Mittagsschläfchen nicht abgeneigt.
  2. Ich war gerne alleine, konnte stundenlang in Ruhe lesen und wollte nicht ständig andere Leute um mich herum haben.
  3. Ich mochte weder Lärm, noch lautere Stimmen noch sonstige anderweitige , ungeplante Störungen.
  4. Ich brauchte viele Pausen im Alltag. Hatte ich zuviel um die Ohren, standen zuviel Termine oder Erledigungen an, war ich schnell gestresst und wurde hektisch.
  5. Ich war Ordnungsfanatiker und Perfektionist.
  6. ich hatte keinen großen Spaß am Kochen und keine Lust, andere nahrungstechnisch zu verwöhnen. Generell fehlte mir wohl einfach das weibliche „Versorger“-Gen.
  7. Ich plante gerne im Voraus und wollte alles im Detail unter Kontrolle haben. Überraschungen waren nicht meins. Ich liebte Struktur und Vorhersehbarkeit.
  8. Ich hasste unkontrollierbare Schmerzen! Meine Schmerztoleranzgrenze war äußerst niedrig. Eine natürliche Geburt war für mich schon immer vollkommen unvorstellbar.
  9. Ich konnte mir nicht vorstellen, pro Kind zwischen 2 und 3 Jahren völlig aus dem Arbeitsleben auszutreten und nur stundenweise zu arbeiten.
  10. Ich hatte keinerlei Interesse daran, jahrzehntelang den Löwenanteil an Haushalt und Kinderbetreuung zu übernehmen.

 

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In heaven am Isefjord

Für die Foto-Reihe „In Heaven“ sind wir mal wieder extra auf Himmels-Jagd gegangen. Geplant war wieder der Roskilde Fjord ganz bei uns in der Nähe. Denn von der Ausbeute des letzten Ausflugs an diesen Fjord war ich mehr als begeistert.

Google hatte mir bereits eine interessante, neue Gegend vorgeschlagen (Marbæk Strand bei Frederikssund). Die berechnete Fahrtzeit betrug 12 Minuten. Wir lockten die Kinder mit der Aussicht auf Strand, Meer und Steinchen Werfen ins Auto, packten ein paar Bestechungs-Snacks ein und fuhren los.

Wie das in Dänemark so üblich ist: Eben war noch strahlender Sonnenschein und schon begann es ordentlich zu regnen. Genau vor der Abbiegung zum Strand. Kurzerhand beschlossen wir, die Autofahrt zu verlängern. Die Große war außerdem auch noch eingeschlafen, und innerhalb der nächsten 20 Minuten war an ein friedliches Aufwecken nicht zu denken.

Wir disponierten die Himmelsjagd also neu und fuhren an den nächsten „richtigen“ Strand: Den Isefjord bei Kulhuse. Fahrtzeit von uns zuhause knapp 45 Minuten. In heaven am Isefjord weiterlesen

Ein besonderer Tag in Dänemark

Heute sind sämtliche Busse in Dänemark mit zwei fröhlich flatternden Nationalflaggen geschmückt! Die Sonne scheint, überall fahren die hübschen rot-weißen Flaggen durch die Gegend. Es steht fest: Heute ist ein besonderer Tag!

Quelle: http://www.myldretid.dk

Quelle: http://www.bt.dk (Archiv-Foto von Keld Navntoft)

Und was für ein Tag ist heute? Ein besonderer Tag in Dänemark weiterlesen

Weiterer Kindermund aus eigener Produktion

Derzeit kann ich fast täglich einen neuen Spruch meiner 4-Jährigen in mein kleines Notizbuch schreiben. Die gesammelten Werke der letzten Tage will ich Euch daher nicht vorenthalten:

Meine Tochter will mir ein I-Pad-Spiel aus dem Kindergarten erklären. So ganz kann ich ihr allerdings nicht folgen. Im Spiel sind viele Freunde und Tiere. Soviel habe ich verstanden. Außerdem hat irgendjemand ein kaputtes Bein.
„Der im I-Pad hatte ein puttes Gebein!“ Weiterer Kindermund aus eigener Produktion weiterlesen