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Mein Buch ist da!!!

Ein Wahnsinnsgefühl!!!

Plötzlich halte ich es in meinen Händen: Das Buch, das mich ein Jahr lang in anderen Sphären hat schweben lassen!

111 Gründe, Dänemark zu lieben, ist da!!!

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Ich kann es noch gar nicht richtig fassen. Wieder und wieder starre ich ungläubig auf den Bücherberg in meinem Wohnzimmer, nehme vorsichtig eines der Exemplare in die Hand, blättere darin, lese hier und dort einen Absatz, um schlussendlich (erneut) festzustellen:
Ich habe tatsächlich ein Buch geschrieben!
Nämlich dieses hier!
Verrückt!

Letzten Montag erhielt ich vom Verlag die Information, dass der Druck des Buches nun abgeschlossen sei. Nun beginne die Verteilung, die zwischen 5 und 15 Tagen dauere – je nach Adresse und Schnelligkeit der jeweiligen Buchhandlung, wobei Amazon voraussichtlich bei den letzten dabei sein würde, aufgrund der neuen Lager im Ausland und den entsprechenden Einlagerungszeiten.

Am Donnerstag Abend – ich kam gerade abgehetzt von der Arbeit nach Hause – lag ein großes Paket im Flur. Für mich. Gedanklich noch zur Hälfte beim Job, zur anderen Hälfte bei den anstehenden Vorbereitungen für den Besuch meiner Freundin aus Deutschland, die in etwa einer Stunde ankommen sollte, lautete mein erster hektischer Gedanke: „Weg damit. Ich hab´ nichts bestellt!!“

🙂

Bis mein Däne in den Flur trat, mich begrüßte und dann auf das Paket deutete: „Könnte das nicht dein Dänemark-Buch sein?“

Ich schlug mir gegen die Stirn. Ungeduldig riss ich das Paket auf und siehe da: Er hatte recht. Natürlich!

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Was für ein unbeschreibliches Gefühl, das eigene Buch in den Händen zu halten, nach einem völlig verrückten und turbulenten Jahr… So wortgewandt ich sonst auch sein mag: Hierfür finde ich noch keine Worte… Ich muss das wohl erst mal noch etwas auf mich wirken lassen.

Vorhin dann die erste Nachricht auf Facebook: Meine liebe Blog-Leserin Rita war heute morgen von ihrer Buchhandlung angerufen worden. „111 Gründe, Dänemark zu lieben“ war angekommen, woraufhin Rita das Buch gleich holte und abfotografierte 😉

Wenig später piepste das Handy meiner Freundin: Eine Mail von Amazon. Das vorbestellte Buch „111 Gründe, DK zu lieben“ sei soeben versendet worden. Erwartete Ankunft des Pakets: Am Montag. In 2 Tagen. Pünktlich zu ihrer Rückkehr aus Dänemark.

WOW! Jetzt geht es also tatsächlich los!

Ich bin ganz aufgeregt und völlig durch den Wind. Dieses Wochenende wird es wohl nichts werden mit Hygge und mentaler Entspannung. Stattdessen wirbele ich durchs Haus und verbreite überall Aufregung und Hektik.

Nun ja, man schreibt ja nicht alle Tage ein Buch. Und die Hygge läuft schon nicht weg.

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Ich wünsche Euch allen, die das Buch vorbestellt und in den nächsten Tagen in den Händen halten werden, ganz viel Spaß und Freude beim Lesen!

Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen und hoffe, dass es Euch gefällt. Bei 111 Gründen ist sicher für jeden etwas dabei 😉 Ich freue mich schon sehr auf Eure Meinungen!

 

Viele Grüße von einer ganz aufgeregten Dänemark-Bloggerin
(und Neu-Autorin)

Maritta Demuth

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Geschafft! Das Manuskript ist fertig!

Ich habe es geschafft! Vor wenigen Tagen habe ich nach einem ziemlich verrückten „Feintuningsmarathon“ mein Manuskript für „111 Gründe, Dänemark zu lieben“ abgeschlossen und an den Verlag geschickt. Meine Arbeit an dem Buch ist somit vorerst beendet. Jetzt ist der Verlag dran!

Der Erscheintermin 1. Oktober 2016 ist damit gerettet! Nicht dass dieser jemals in Gefahr war 🙂 Das Risiko war lediglich mentaler Natur, denn während der schöpferischen Phase des Werkes hatte ich nicht weniger als 111 mal Lust darauf, das Ganze in die Tonne zu kicken 🙂 Das Autorendasein kann beizeiten sehr ambivalent sein. Ich habe mich jedoch beherrscht, zerstörerische Ideen tapfer ignoriert und schlussendlich das Manuskript zu Ende gebracht.

111 GRÜNDE, DÄNEMARK ZU L

Agent und Verlag haben scheinbar schwer darauf vertraut, dass ich meine monatelange Arbeit nicht einfach in der Schublade verschwinden lasse und das Buch schon einmal mit ISBN-Nummer und allem PiPaPo registriert. Der Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf präsentiert es auch bereits ausführlich auf seiner Homepage.

Bei Amazon ist es ebenfalls schon gelistet – zwar ohne Cover und Produktbeschreibung noch etwas „nackt“, aber es kann tatsächlich schon vorbestellt werden! Na, die haben ja alle Nerven…

Nach über neun Monaten Research, Schreiben, Redigieren, Redigieren, Redigieren, nochmal Redigieren und Feintunen beginnt somit für mich eine ganz neue Ära: die Ära der Entspannung. Abends nach der Arbeit heimkommen und mich nur noch um mich  und meine Familie kümmern. Am Wochenende aufstehen und der komplette Tag liegt vor mir, 48 Stunden zum Ausruhen. Zeit haben für die Kinder und für meinen Mann, Zeit für ein bisschen Sport und alle möglichen Dinge rund um Haus & Garten. Nicht zu vergessen: Zeit für mich.

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Atlantikwall – Kurzgeschichte in der Anthologie Dark Places

Wer schon einmal an der Westküste in Dänemark war, kennt sie, die Bunker des Atlantikwalls aus dem Zweiten Weltkrieg. Stumme Zeitzeugen eines dunklen Kapitels der Vergangenheit.

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Anfang dieses Jahres stolperte ich über eine interessante Anthologie-Ausschreibung.

Dark Place – Die 6. Geisterspiegel-Anthologie

Hinrichtungsstätten, Friedhöfe, alte Parkanlagen und viele dunkle Orte mehr sind der Schauplatz dunkler Geschichten. Was ereignete sich dort vor langer Zeit? Welche Geister der Vergangenheit suchen diese Plätze heute heim, was wird sich dort in vielen Jahren abspielen? Schauriges, Morbides oder Kriminelles? Wer vermag es zu wissen? Von welchen Schicksalen mögen diese Orte erzählen?

Sofort schossen mir die Bunker in den Kopf. In Kombination mit der stürmischen Nordsee, einsamen Stränden und düsterem Licht der perfekte dunkle Ort für eine Story. In meinem Kopf begann sich eine Geschichte zu formen und ich beschloss, an der Ausschreibung teilzunehmen. Das Genre: Phantastik. Nicht zu verwechseln mit Fantasy, was ausdrücklich nicht erwünscht war (und auch gar nicht meins ist). Ich musste mich allerdings erst einmal einlesen, was genau mit Phantastik innerhalb der Literatur gemeint ist, nämlich (ganz grob definiert) eine Handlung, in deren „fiktiver Welt die Naturgesetze verletzt werden“ (Quelle: Wiki) – beispielsweise durch etwas Übernatürliches o.ä.

Ich schrieb erstmals eine längere Kurzgeschichte. Titel, kurz und präzise: „Atlantikwall“. Die Maximalgrenze lag bei 35.000 Zeichen (cirka 18-19 Romanseiten) und diese schöpfte ich auch voll aus. Zum Vergleich: Meine ersten beiden Kurzgeschichten, die bei Anthologien untergekommen sind, hatten 10.000 bzw. 18.000 Zeichen. Bei „Atlantikwall“ hatte ich somit auch erstmals Gelegenheit, mehrere Charaktere zu entwickeln. Außerdem übte ich die Verknüpfung von Geschehnissen aus der Vergangenheit mit einer Handlung in der Gegenwart. Atlantikwall – Kurzgeschichte in der Anthologie Dark Places weiterlesen

Ich schreibe ein Buch!

111 Gründe, Dänemark zu lieben

Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf

Nichtsahnend öffnete ich vor einigen Wochen den Posteingang meines Blogs. Es war Sonntag, wir hatten gerade die Kinder erfolgreich zu Bett gebracht und machten es uns auf der Couch gemütlich, um den Abend in aller Ruhe ausklingen zu lassen. Draußen war es längst dunkel. Sang- und klanglos hatte sich der Sommer davongemacht und war bereits in den kühleren Herbst übergegangen. Die ungewohnte Dunkelheit hatte in meinem Körper bereits raue Mengen an Melatonin produziert und meine Augen wurden bereits schwer.

Der Posteingang des 4Nordlichter-Blogs zeigte eine neue Mail an. Ich seufzte. Eine Werbeanfrage? Oder ein Interview? Oder gar ein Auftragsartikel? Was es auch war, ich würde es ablehnen. Denn ich befand mich schon seit Wochen in einer schreibfaulen Phase und hatte keinerlei Ambitionen für neue Schreibprojekte. Seit sich die hellen skandinavischen Nächste aus dem Staub gemacht hatten, rief das Sofa jeden Abend nach mir. Mit Nachdruck! Wie jeden Herbst war ich unweigerlich dabei, mich in die im Winter obligatorische sofakartoffel (=dänisch f.couch potatoe) zu verwandeln .

Plötzlich setzte ich mich kerzengerade auf. Wie elektrisiert starrte ich auf den Bildschirm. Mein Däne, die sofakartoffel neben mir, sah mich irritiert an.
„Ist was passiert?“
Ich hörte ihn kaum. Er piekste mir in die Seite. Ich fuhr zusammen.
„Nein, nein“, murmelte ich zerstreut und las die Mail ein zweites Mal. Ich sah ihn an. „Das heißt … doch. Ein Literaturagent fragt, ob ich ein Buch schreiben möchte….“
Mein Däne zog die Augenbrauen hoch. „Na also! Wolltest Du doch schon immer machen!“
Auch wieder wahr. Ich runzelte die Stirn und dachte nach. Konnte so eine Anfrage seriös sein? Google musste her. Die nächsten 15 Minuten gab ich mich meiner deutschen Skepsis hin und stellte im Web diverse Nachforschungen an. Sowohl der Literaturagent, der die Mail geschrieben hatte, der Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf, der das Buch herausbringen wollte als auch die Serie „111 Gründe“, zu der das Buch gehören sollte, existierten. Schwarz auf weiß. Ich schreibe ein Buch! weiterlesen