Schlagwort-Archive: 111 Gründe Dänemark zu lieben

Drei Gewinner…

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In den letzten vier Wochen trudelten fast täglich neue Mails und Kommentare auf meinem Blog ein. Zahlreiche Blog-Leser nahmen an der Verlosung teil und teilten mir Ihren ganz persönlichen Grund, Dänemark zu lieben, mit. Die meisten beschränkten sich gar nicht erst auf einen, sondern schickten gleich mehrere Gründe ein, gespickt mit anschaulichen Beispielen und Anekdoten. Einer der Teilnehmer listete nicht weniger als 22 Punkte auf, die für Dänemark sprechen!

Allen Teilnehmern an dieser Stelle herzlichen Dank für die Einsendungen und den tollen Input. In vielen Texten war die Faszination für Dänemark förmlich greifbar. Wäre ich nicht schon längst in meine neue Heimat verliebt, wäre es spätestens nach dieser Verlosung um mich geschehen 🙂

Mir hat es viel Spaß gemacht, Eure Gründe, Erfahrungen und Geschichten über Dänemark durchzulesen. Den größten Teil Eurer Gründe werdet Ihr im Buch wiederfinden. Für den Rest müsste ein zweiter Band her… 111 ist zwar eine große Zahl, so groß dann aber auch wieder nicht. Drei Gewinner… weiterlesen

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111 Gründe, Dänemark zu lieben: Rohfassung fertig!

Was für ein Tag!

Aus aktuellem Anlass teile ich, Mary G. Demuth, mit, dass ich heute am 12. Dezember, exakt um 13:07 Uhr, den 111. Grund ins Manuskript des Buches „111. Gründe, Dänemark zu lieben“ reingehackt habe.

Damit ist die Rohfassung meines ersten Buches fertig. Mein Kopf raucht. Was für ein denkwürdiger Tag. Wer an dieser Stelle denkt, das Manuskript würde damit schneller abgabefertig als die geplanten Verlagsdeadline am 31.8.2016 vorgibt, der irrt sich. Gewaltig. Vor mir liegt nämlich ein Haufen Arbeit. Ich weigere mich heute jedoch rigoros, daran zu denken.

Stattdessen denke ich daran, dass ich 111 Gründe gefunden, akribisch untersucht und in (abenteuerliche) Worte und Sätze gefasst habe. 111 Gründe! In Worten: hundertelf.

Ich will in Zukunft niemals mehr etwas mit der Zahl 111 zu tun haben. Unter keinen Umständen 😉

Die Mitarbeiter der kleinen Firma, in der mein lieber dänischer Mann arbeitet, erhielten alle einen  großen Fresskorb zu Weihnachten. Ich meine, ich hätte irgendwo zwischen den Leckereien und Flaschen auch eine Flasche Champagner hervorblitzen sehen. Ich meine auch, dass heute DER geeignete Zeitpunkt ist, diese zu köpfen…

Die Rohfassung meines ersten Buches ist tatsächlich fertig.
Meines ersten und meines letzten Buches.

(Auch wenn mir letzteres wahrscheinlich niemand glaubt… 🙂 )

Naja, vielleicht denke ich morgen auch schon wieder anders.

Euch allen da draußen ein wunderschönes Wochenende!

Mary

111 Gründe, Dänemark zu lieben – Welcher darf auf keinen Fall fehlen?

Genau zweieinhalb Monate ist es jetzt her, dass ich mich in das Projekt „111 Gründe, Dänemark zu lieben“ gestürzt habe. Zweieinhalb Monate, in denen ich diese Entscheidung abwechselnd gelobt und verflucht habe. Zweieinhalb Monate mit Schreibattacken und Schwitzen vorm Computer, mit innerlichen Luftsprüngen, wenn ein weiterer Grund „im Kasten“ war. Und tatsächlich: Das Manuskript, die Erstfassung, nimmt nach und nach Formen an. Um genau zu sein, die abenteuerliche Erstfassung. Schliesslich werden Bücher nicht geschrieben, sie werden redigiert, so meine Devise.

Für die Erstfassung hatte ich ursprünglich ein halbes Jahr vorgesehen, fürs Überarbeiten dann nochmal so viel. Als nervös veranlagte Erstautorin habe ich diesen Plan jedoch mittlerweile umgeworfen. Der neue lautet: Erstfassung 4 Monate, Zweitfassung 5 Monate, Endfassung 3 Monate. Denn aus der Erfahrung heraus lassen sich meine Erstfassungen schneller schreiben als redigieren 🙂 Und sicher ist sicher, nicht wahr?

Gerade habe ich Grund Nummer 76 getippt, sehr zu meiner Freude und Erleicherung. 76 Gründe bedeutet: 35 Gründe to go. Das klingt doch schon deutlich überschaubarer als 111!

Daher hat sich meine anfängliche Projektnervosität endlich gelegt.  Dafür stehe ich vor einem ganz neuen „Problem“: Auf meiner Liste an potentiellen weiteren Gründen stehen noch über 80 Themen… Und ich traue mich kaum, ins Internet zu gehen und ein bisschen herumzulesen, denn ein Thema führt zum anderen und schon entdecke ich wieder drei neue Gründe. In mein Blog-Notizbuch habe ich ebenfalls noch nicht hineingeschaut, hier sind sicher auch noch ein paar vergessene Schätze enthalten.

Ich habe also die Qual der Wahl und muss einige Gründe erst mal unter den Tisch fallen lassen!

Was meint Ihr? Welcher Grund darf Eurer Meinung nach auf keinen Fall im Buch fehlen? Was ist für Euch persönlich der wichtigste Grund, Dänemark zu lieben?

Die Natur? Die Gelassenheit? Die Hygge? Das Meer? Das Ferienhaus-Ambiente? Die Ausflugsmöglichkeiten? Das entspannte Feeling? Das Soft-Eis? Die Tebirkes? Die Sonnenuntergänge? Die Legos? Die Dänen?

Bis 15.12.2015 könnt Ihr mir Euren ganz persönlichen Grund schicken – per Mail an 4nordlichter@gmail.com. Ich verlose unter allen Einsendungen drei Exemplare des Buches, das im Herbst/Winter 2016 erscheinen soll, pünktlich zu Weihnachten 🙂

Also: Ran an die Tasten! Ich bin sehr gespannt auf Euren Input. Denn vielleicht sehe ich bei der Unzahl an Gründen auf meinen vielen Listen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr und übersehe genau DEN EINEN wichtigen Grund 🙂

Wer weiß?

Ich freue mich auf Eure Teilnahme.

Viele Grüße aus dem novemberdunklen Dänemark!

Eure Mary

 

Quelle Beitragsbild: www.fanshop-international.com

Atlantikwall – Kurzgeschichte in der Anthologie Dark Places

Wer schon einmal an der Westküste in Dänemark war, kennt sie, die Bunker des Atlantikwalls aus dem Zweiten Weltkrieg. Stumme Zeitzeugen eines dunklen Kapitels der Vergangenheit.

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Anfang dieses Jahres stolperte ich über eine interessante Anthologie-Ausschreibung.

Dark Place – Die 6. Geisterspiegel-Anthologie

Hinrichtungsstätten, Friedhöfe, alte Parkanlagen und viele dunkle Orte mehr sind der Schauplatz dunkler Geschichten. Was ereignete sich dort vor langer Zeit? Welche Geister der Vergangenheit suchen diese Plätze heute heim, was wird sich dort in vielen Jahren abspielen? Schauriges, Morbides oder Kriminelles? Wer vermag es zu wissen? Von welchen Schicksalen mögen diese Orte erzählen?

Sofort schossen mir die Bunker in den Kopf. In Kombination mit der stürmischen Nordsee, einsamen Stränden und düsterem Licht der perfekte dunkle Ort für eine Story. In meinem Kopf begann sich eine Geschichte zu formen und ich beschloss, an der Ausschreibung teilzunehmen. Das Genre: Phantastik. Nicht zu verwechseln mit Fantasy, was ausdrücklich nicht erwünscht war (und auch gar nicht meins ist). Ich musste mich allerdings erst einmal einlesen, was genau mit Phantastik innerhalb der Literatur gemeint ist, nämlich (ganz grob definiert) eine Handlung, in deren „fiktiver Welt die Naturgesetze verletzt werden“ (Quelle: Wiki) – beispielsweise durch etwas Übernatürliches o.ä.

Ich schrieb erstmals eine längere Kurzgeschichte. Titel, kurz und präzise: „Atlantikwall“. Die Maximalgrenze lag bei 35.000 Zeichen (cirka 18-19 Romanseiten) und diese schöpfte ich auch voll aus. Zum Vergleich: Meine ersten beiden Kurzgeschichten, die bei Anthologien untergekommen sind, hatten 10.000 bzw. 18.000 Zeichen. Bei „Atlantikwall“ hatte ich somit auch erstmals Gelegenheit, mehrere Charaktere zu entwickeln. Außerdem übte ich die Verknüpfung von Geschehnissen aus der Vergangenheit mit einer Handlung in der Gegenwart. Atlantikwall – Kurzgeschichte in der Anthologie Dark Places weiterlesen

Ich schreibe ein Buch!

111 Gründe, Dänemark zu lieben

Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf

Nichtsahnend öffnete ich vor einigen Wochen den Posteingang meines Blogs. Es war Sonntag, wir hatten gerade die Kinder erfolgreich zu Bett gebracht und machten es uns auf der Couch gemütlich, um den Abend in aller Ruhe ausklingen zu lassen. Draußen war es längst dunkel. Sang- und klanglos hatte sich der Sommer davongemacht und war bereits in den kühleren Herbst übergegangen. Die ungewohnte Dunkelheit hatte in meinem Körper bereits raue Mengen an Melatonin produziert und meine Augen wurden bereits schwer.

Der Posteingang des 4Nordlichter-Blogs zeigte eine neue Mail an. Ich seufzte. Eine Werbeanfrage? Oder ein Interview? Oder gar ein Auftragsartikel? Was es auch war, ich würde es ablehnen. Denn ich befand mich schon seit Wochen in einer schreibfaulen Phase und hatte keinerlei Ambitionen für neue Schreibprojekte. Seit sich die hellen skandinavischen Nächste aus dem Staub gemacht hatten, rief das Sofa jeden Abend nach mir. Mit Nachdruck! Wie jeden Herbst war ich unweigerlich dabei, mich in die im Winter obligatorische sofakartoffel (=dänisch f.couch potatoe) zu verwandeln .

Plötzlich setzte ich mich kerzengerade auf. Wie elektrisiert starrte ich auf den Bildschirm. Mein Däne, die sofakartoffel neben mir, sah mich irritiert an.
„Ist was passiert?“
Ich hörte ihn kaum. Er piekste mir in die Seite. Ich fuhr zusammen.
„Nein, nein“, murmelte ich zerstreut und las die Mail ein zweites Mal. Ich sah ihn an. „Das heißt … doch. Ein Literaturagent fragt, ob ich ein Buch schreiben möchte….“
Mein Däne zog die Augenbrauen hoch. „Na also! Wolltest Du doch schon immer machen!“
Auch wieder wahr. Ich runzelte die Stirn und dachte nach. Konnte so eine Anfrage seriös sein? Google musste her. Die nächsten 15 Minuten gab ich mich meiner deutschen Skepsis hin und stellte im Web diverse Nachforschungen an. Sowohl der Literaturagent, der die Mail geschrieben hatte, der Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf, der das Buch herausbringen wollte als auch die Serie „111 Gründe“, zu der das Buch gehören sollte, existierten. Schwarz auf weiß. Ich schreibe ein Buch! weiterlesen