Lyngby See und Angeln in Helsingør

Unsere häufigsten Ausflüge ging an den See in Lyngby (Lyngby Sø). Wir spazierten 15 Minuten quer durch Lyngbys Wohnviertel und schon waren wir im Grünen. Im Sommer fährt hier ein kleines Schiff (Bådfarten), das zu verschiedenen Rundfahrten über den Lyngby Sø , Bagsværd Sø, Furesø und Vejlesø einlädt.

Am See gibt es ein kleines Kiosk und Bänke zum Sitzen, nebenan 2 Kanu-Clubs. Boote kann man auch mieten.

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Hin und wieder machten wir Tagesausflüge in die weitere Umgebung – am liebsten natürlich ans Meer. Mein Däne angelt, und im Mai war Saison für einen bestimmten Fisch, oben an der Küste von Helsingør. Wikipedia lehrt mich gerade, dass der Fisch „Hornhecht“ heißt 🙂 Für mich war das bislang eine Art Aal 🙂 Fisch ist Fisch.

Mit dem Zug und der Angelausrüstung im Gepäck ging es also eines schönen Mai-Wochenendes nach Nordseeland. Helsingør liegt mit dem Auto etwas über eine halbe Stunde von Lyngby entfernt. Mit der „Kystbane“ dauerts ein wenig länger.

Helsingør ist als Schauplatz des Dramas Hamlet von William Shakespeare bekannt.

Direkt gegenüber liegt die schwedische Stadt Helsingborg (auf dieser Karte wird Schweden leider etwas ignoriert…)

Wir wanderten vorbei am Schloss Kronborg zur Küste und reihten uns unter die anderen Angler ein.

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Schweden ist an dieser Stelle ganz nah: weniger als 5 Kilometer Luftlinie entfernt (4,83 km).

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Ich habe noch nie richtig geangelt, und hatte gehört, dass man nur selten etwas fängt. Wenn überhaupt. Doch wir fingen tatsächlich einen Fisch nach dem anderen. Das ging aber den meisten Fischern an der Felsenküste so an diesem Tag. Offenbar war wirklich SEHR gute Saison für diesen Hornhecht.

Da mein Däne die Fische abends zum Dinner zubereiten wollte, nahm er sie auch an Ort und Stelle gleich aus…. Für mich als Landei doch etwas merkwürdig und grenzwertig beim Anblick.

Dancing-Fish

Die Tüte, in die wir die Fische einpackten, hatte ein kleines Loch, und auf der Rückfahrt hinterließen wir somit einen sehr leckeren Fischgeruch im Zug.

Das war ein herrlicher Tag, gefolgt von einem äußerst leckeren Abendessen, das mein Freund mit unserem Fang auf den Tisch zauberte! Es war eine ganz neue, spannende Erfahrung für mich, mein Abendessen selbst aus dem Meer zu fischen, die Beute heimzuschleppen, zuzubereiten und mit Genuss zu verspeisen.

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