Archiv der Kategorie: Kopenhagen

Ein Morgen im Nebel

Diese wundervolle, ruhige Atmosphäre eines nebligen, kühlen Morgens im hohen Norden möchte ich Euch nicht vorenthalten! Das Foto stammt von meiner Bekannten Sara Rasmussen und zeigt ihren Garten in Birkerød am nördlichen Rand von Kopenhagen heute am frühen Morgen. Hinter dem dichten Nebel versteckt sich ein kleiner See.

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Wer Sara und ihren Fotos auf Instagram folgen möchte: Sie heißt dort „parcelhuspige“.

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Winterimpressionen

Der diesjährige Winter in Dänemark ist bisher – wie auch im Rest Europas – noch nicht sehr beeindruckend. Was nicht ist, kann grundsätzlich ja noch werden – aber wir rechnen nicht mehr wirklich damit. Nach den letzten beiden Jahren mit viel Schnee und eisigem Ostwind hat der Winter sich dieses Jahr seine Pause verdient.

Die letzten zwei Wochen rutschten die Temperaturen jedoch in den Keller und es gab viele Tage mit Minusgraden. Mein Däne hoffte daraufhin, am letzten Wochenende Eisangeln zu können, auf einem See im Umfeld von Kopenhagen.

Weiß jeder, was Eisangeln ist?

(Quelle: http://www.xn--80aqafcrtq.cc)

Hierzu muss es über Tage hinweg ordentliche Minusgrade geben, bis die Seen dick zugefroren sind und die Behörden die Seen fürs Eisangeln freigeben.

Dies war leider bis letztes Wochenende nicht der Fall, aber mein Mann und sein Freund ließen sich hiervon nicht beirren. Sie zogen dennoch los und wollten ganz normal angeln. Dieses Unterfangen gestaltete sich jedoch ebenfalls als schwierig, weil die Seen fürs gewöhnliche Angeln doch zu sehr zugefroren waren. Also angelten die beiden im bewegten Gewässer in der Gegend von Frederiksdal/Virum.

Gefangen haben sie nichts, aber mein Göttergatte hat mir ein schönes Winter-Foto für den Blog mitgebracht.

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Kopenhagen by night during christmas

Als ich mich heute Abend von meiner Massage in der Innenstadt auf den Heimweg machte und dabei ein Stück zu Fuß durch Kopenhagen zur Metro-Station Kongens Nytorv ging, fiel mir einmal mehr auf, dass ich nach so vielen Jahren hier diese Stadt immer noch so liebe und schick finde wie zu Beginn.

Die Atmosphäre und Stimmung dieser Stadt berührt mich immer wieder von Neuem…

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Eine unerwartete Begegnung

Die letzten Kilometer bis zum Meer ging es nur bergab. So dauerte es nur wenige Minuten, bis ich in Klampenborg  an der Küste ankam.

Es war ein düsterer, trüber Tag. Zwischendrin nieselte es immer wieder leicht. Die Wolken hingen tief. Am Horizont schienen sie ins Wasser einzutauchen. Es war jedoch fast windstill, so dass man es gut an der Küste aushalten konnte. Die Luft war feucht und schwer. Es war so diesig, dass man am Horizont Schweden nur erahnen konnte.

Ich atmete tief ein und sog die frische, salzige Luft in meine Lungen. Der Anblick des Meers war wie immer wunderbar! Trotz trübem Wetter und verhangenem Himmel: Ich fand das Meer immer faszinierend! Und beruhigend.

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Mobil im neuen Lande

Hatte ich mir etwas in den Kopf gesetzt, musste die Umsetzung jetzt und sofort erfolgen. Diese Eigenschaft lernte mein Däne gleich am Projekt „Fahrrad“ kennen. Von meiner Bedarfsanmeldung bis zum Kauf des begehrten Objektes vergingen weniger als 24 Stunden.

Wir gingen ins Internet und sahen die Anzeigen bei „Den Blå Avis“ durch („die blaue Zeitung“), die dänische „Sperrmüll-Zeitung“. Schnell wurden wir auch fündig. Einige Vororte weiter wurde ein günstiges, gebrauchtes Damenfahrrad zum Verkauf angeboten. Mein Freund rief für mich dort an und vereinbarte die Abholung am nächsten Tag.

Eine Schönheit war das Fahrrad nicht. Aber es erfüllte seinen Zweck, hatte zwei Körbchen und der Preis war in Ordnung (umgerechnet 70 Euro). Und schon war ich stolze Besitzerin eines dänischen Fahrrads.

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Lyngby See und Angeln in Helsingør

Unsere häufigsten Ausflüge ging an den See in Lyngby (Lyngby Sø). Wir spazierten 15 Minuten quer durch Lyngbys Wohnviertel und schon waren wir im Grünen. Im Sommer fährt hier ein kleines Schiff (Bådfarten), das zu verschiedenen Rundfahrten über den Lyngby Sø , Bagsværd Sø, Furesø und Vejlesø einlädt.

Am See gibt es ein kleines Kiosk und Bänke zum Sitzen, nebenan 2 Kanu-Clubs. Boote kann man auch mieten.

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Ausflüge in die Natur: Jægersborg Dyrehave

Ein sehr schönes Ausflugsziel in der Natur, ganz in der Nähe Lyngbys, ist der „Dyrehaven“ (deutsche direkte Übersetzung: Tiergarten).

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Offiziell heißt der Naturpark „Jægersborg Dyrehave“ und ist ein 11 Quadratkilometer großes eingezäuntes Gelände mit Feldern, kleinen Seen und weitläufigen Wäldern. Der Park beherbergt 2000 Hirsche, und wird daher offiziell auch mit „Jægersborger Hirschpark“ übersetzt. Laut Wikipedia gibt es 300 Rothirsche, 1600 Damhirsche und 100 Sikahirsche. Die 1600 Damhirsche habe ich bis zum heutigen Nachlesen in der Wikipedia definitiv für Rehe gehalten 😉 Wieder was gelernt dank Bloggen! Ausflüge in die Natur: Jægersborg Dyrehave weiterlesen