Schlagwort-Archive: Klampenborg

Eine unerwartete Begegnung

Die letzten Kilometer bis zum Meer ging es nur bergab. So dauerte es nur wenige Minuten, bis ich in Klampenborg  an der Küste ankam.

Es war ein düsterer, trüber Tag. Zwischendrin nieselte es immer wieder leicht. Die Wolken hingen tief. Am Horizont schienen sie ins Wasser einzutauchen. Es war jedoch fast windstill, so dass man es gut an der Küste aushalten konnte. Die Luft war feucht und schwer. Es war so diesig, dass man am Horizont Schweden nur erahnen konnte.

Ich atmete tief ein und sog die frische, salzige Luft in meine Lungen. Der Anblick des Meers war wie immer wunderbar! Trotz trübem Wetter und verhangenem Himmel: Ich fand das Meer immer faszinierend! Und beruhigend.

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Mobil im neuen Lande

Hatte ich mir etwas in den Kopf gesetzt, musste die Umsetzung jetzt und sofort erfolgen. Diese Eigenschaft lernte mein Däne gleich am Projekt „Fahrrad“ kennen. Von meiner Bedarfsanmeldung bis zum Kauf des begehrten Objektes vergingen weniger als 24 Stunden.

Wir gingen ins Internet und sahen die Anzeigen bei „Den Blå Avis“ durch („die blaue Zeitung“), die dänische „Sperrmüll-Zeitung“. Schnell wurden wir auch fündig. Einige Vororte weiter wurde ein günstiges, gebrauchtes Damenfahrrad zum Verkauf angeboten. Mein Freund rief für mich dort an und vereinbarte die Abholung am nächsten Tag.

Eine Schönheit war das Fahrrad nicht. Aber es erfüllte seinen Zweck, hatte zwei Körbchen und der Preis war in Ordnung (umgerechnet 70 Euro). Und schon war ich stolze Besitzerin eines dänischen Fahrrads.

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Ausflüge ans Meer: Die Küste bei Taarbæk

Ich bin nicht gerade ein Städter.

Daher zieht es mich generell eher in die Natur. Und da von meiner Heimatgegend Bergstraße (Südhessen) das nächste Meer mindestens 6-7 Autostunden entfernt ist, fühlt sich jeder Besuch am Meer für mich an wie Urlaub.

Dass jemand so nahe am Meer wohnen kann, fand ich demnach fantastisch. Und dass ich durch meine Fernbeziehung regelmäßig die Möglichkeit bekam, salzige Meerluft zu schnuppern und an einer echten Küste entlangzuspazieren, einfach unbeschreiblich! Da hatte es das Schicksal wirklich gut mit mir gemeint.

Wir sind somit sehr oft ans Meer gefahren – genauer an den Øresund. Mit dem Auto dauerte das nur 15 Minuten, von Lyngby Luftlinie in Richtung Osten. Wenn es diesig oder neblig war, hatte man den Eindruck, dass man in eine unendliche Weite schaute und Dänemark ganz alleine inmitten des weiten Ozeans liegt. Wenn das Wetter klar war, sah man direkt auf Schweden. Das liegt nämlich sozusagen ums Eck.

Hier waren wir in Taarbæk, ein kleiner malerischer Küstenort wenige Kilometer östlich von Lyngby.

WM-Berlin 099

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