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Meine erste Veröffentlichung einer Kurzgeschichte!

Für diejenigen, die mich besorgt via Facebook, E-Mail und SMS gefragt hatten, wo ich nach den Stürmen „Dagmar“ und „Egon“ plötzlich abgeblieben war: Ich war tatsächlich wieder einmal ein paar Tage offline. Verschollen.

Mit den Stürmen hatte das allerdings herzlich wenig zu tun. Vielmehr hatte sich mein geliebter Computer nach dem letzten Post über die Folgen „Egons“ plötzlich ins Nichts verabschiedet, ohne jegliche Vorankündigung. Von einem Tag auf den anderen stand ich ohne Computer da. Für jemanden wie mich mit kribbelnden Fingern, die täglich Buchstaben zu Wörtern und Wörter zu Geschichten zusammentippen wollen, eine mittelschwere Katastrophe!

Sonntag Morgen verschwand also mein Laptop in den Computerhimmel – möge er in Frieden ruhen. Sonntag Abend hatte ich seinen Nachfolger bereits im Netz auserkoren, Montag Morgen um 7 Uhr bestellt, Donnerstag Abend auf dem Postamt abgeholt und Freitag Abend mit Streichhölzern in den Augen notdürftig für die wichtigsten Bedarfe eingerichtet. Nun ist es Samstag und die Finger dürfen wieder tippen. Alles wird gut.

Dass es in letzter Zeit generell etwas ruhiger auf dem Blog zugeht, hat jedoch noch einen anderen Grund: Seit einiger Zeit versuche ich mich auch am Schreiben von Kurzgeschichten. Denn nach regelmäßigen Aufforderungen von Bekannten und Unbekannten, doch auch mal irgendwann ein Buch zu schreiben, habe ich begonnen, „zu üben“. 🙂

In einem übermütigen Moment vor einigen Monaten habe ich eine der ersten Geschichten bei einem Schreibwettbewerb für eine Anthologie zum Thema „Liebesgeschichte & Urlaub“ eingesendet, nachdem ich mit Ach und Krach den Einsendeschluss eingehalten hatte. Kurz nach der Einsendung hatte ich diese bereits wieder vergessen.

Gestern Abend, nach einer langen und hektischen Arbeitswoche, kam ich jedoch nach Hause und öffnete den Briefkasten. Darin lag mutterseelenallein ein weißer, großer Briefumschlag. In Zeiten der Digitalisierung in Dänemark mit E-Box & Co. eine echte Seltenheit. Ein Blick auf den Absender enthüllte das Mystikum: Der Brief kam aus Deutschland. Gespannt riss ich ihn auf und traute meinen Augen kaum, als ich das Anschreiben las. Ich kniff die Augen fest zusammen, öffnete sie wieder und vergewisserte mich ein zweites Mal. Tatsächlich! Im Brief lag ein Vertrag vom Oldigor Verlag, über die Veröffentlichung meiner Kurzgeschichte in der Anthologie „Lächeln der Stille“.

Cover-Lächeln der Stille

Mein lieber Däne und die beiden Wildfänge staunten nicht schlecht, als ich wie ein aufgescheuchtes Huhn ins Haus stürmte und unter Freudengeheul mit einem Papier wedelte. Sie wussten nicht recht, wie ihnen geschah.

Als ich mich soweit gefasst hatte, um die Ursache meines Gefühlsausbruches kommunizieren zu können, standen den anderen – so wie mir auch – die Münder offen. Nun gut, wenigstens meinem Mann, dem aufgegangen ist, dass meine kleine Schreibecke und die von mir erbetenen störungsfreien Stündchen durchaus ihre Berechtigung haben.

Diese erste kleine Veröffentlichung in der deutschen Verlagswelt ist ein Meilenstein für mich! Hiervon träumte ich bereits als Teenager, in meinen ersten Schreibphasen. Das Buch „Das Lächeln der Stille – eine romantische Anthologie“ wird im Oldigor Verlag erscheinen, als Taschenbuch sowie als E-Book. Laut Amazon wird es im Mai 2015 erscheinen. Meine erste Veröffentlichung einer Kurzgeschichte! weiterlesen

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Der Tag danach

Hat im Jahr 2013 eine Jahrhundertflut stattgefunden, kann die nächste per Definition nicht bereits im Jahr 2015 auftreten. Glücklicherweise hält sich die Natur an die von uns Menschen aufgestellten Vorgaben.

Der Sturm Egon klingt langsam aber sicher ab. Er mag der große Bruder von Dagmar gewesen sein, war gleichzeitig aber nur ein kleiner Bruder des Sturms Bodil, der 2013 für die Jahrhundertflut gesorgt hat.

Hier auf Seeland halten sich die Schäden in Grenzen. Bäume sind umgestürzt, Dächer wurden abgedeckt, Schilder liegen auf der Straße, hier und dort gibt es Überschwemmungen. Die S-Bahnen fahren mit Einschränkungen, die Fähren werden im Laufe des Tages ihren Betrieb wieder aufnehmen.  Die Brücken sind geöffnet.

In Roskilde war gestern auf dem Höhepunkt des Sturms ein Feuer ausgebrochen, das aufgrund der Orkanböen trotz tapferem Einsatz der Feuerwehr nicht gelöscht werden konnte. DasGebäude brannte komplett nieder.

Ansonsten scheint man auf Seeland die Auswirkungen des Sturms jedoch gut im Griff zu haben. Die Vorbereitungen und der Einsatz der Bereitschaftsbehörde waren erfolgreich.

In anderen Gegenden des Landes sieht es anders aus.  In Lemvig am Limfjord evakuiert die Polizei seit heute früh ein überschwemmtes Wohnviertel. Hier wird ein Rekord-Wasserstand von über 2 Metern über dem Normalzustand erwartet. Einige Anwohner sind innerhalb der letzten 13 Monate bereits zwei Mal aus ihren Häusern vertrieben worden. Eine Evakuierte berichtet, dass sie dieses Mal jedoch im Vorfeld einige Vorbereitungen getroffen haben, um sich vor den Zerstörungen einer Überschwemmung zu schützen. Beispielsweise wurden Möbel in den 2. Stock geschafft und viele Gegenstände auf Schränke/Regale hochgesetzt. Die Bewohner hoffen darauf, zügig in ihre Häuser zurückkehren zu können, wissen jedoch spätestens nach Bodil, dass es auch lange dauern kann (Quelle: www.dr.dk).

Auch das Sommerhausgebiet am Nørlev Strand hat es wieder getroffen! Schon der Sturm Bodil hatte zwei Häusern den Boden unter den Füßen weggerissen, nachdem im Laufe des Sturms enfach 10 Meter Strand im Nichts verschwunden waren.

Kystsikring. Havet æder sig langsomt ind på den nordjyske vestkyst, hvor sommerhusene flere steder ligger tæt ud mod vandet. På lange strækninger er kysten nemlig ikke sikret med høfter og bølgebrydere. - Foto: SCHÜTZE RENÉ

Quelle: www.politiken.dk

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Das Wasser tritt über die Ufer….

…. an mehreren Stellen im Land!

Quelle: 
http://www.dr.dk/Nyheder/Billedserier/2015/01/10173844.htm

Am Limfjord, auf dem dänischen Festland, wird nicht mehr damit gerechnet, die Bewohner vor Überschwemmungen schützen zu können. Die vom Bereitschaftsdienst aufgestellten Abdämmungen können nur einen erhöhten Wasserstand von cirka einem Meter halten – gemeldet sind jedoch bis zu zwei Meter! Das Wasser tritt über die Ufer…. weiterlesen

Gleich 2 Stürme: Dagmar und Egon!

Ein aktuelles Wetterphänomen ist gerade dabei, Geschichte zu schreiben: An zwei aufeinanderfolgenden Tagen wüten gleich zwei heftige Stürme mit Orkanböen über weite Teile Dänemarks.

Egon.DR

Quelle: www.dr.dk

Gestern startete das Ereignis mit dem Tief „Dagmar“, das hier auf Nordseeland allerdings keinen außergewöhnlichen Eindruck hinterließ. Gegen Nachmittag, auf der Heimfahrt von Kopenhagen in den Norden Seelands, musste ich zwar einige Male das Lenkrad fest umklammern, als heftige Windstöße mein Auto auf der Fahrbahn zum Schlingern zu bringen drohten. Kaum war ich jedoch zuhause, war der Sturm vergessen. Später las ich, dass von dem Fahren „leichterer Fahrzeuge“ abgeraten wird. Seither grübele ich, ob ein Opel Astra zur Kategorie „leichteres Fahrzeug“ gehört… Gleich 2 Stürme: Dagmar und Egon! weiterlesen