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Urlaub an der dänischen Westküste: Hvide Sande Hafen

Scheinbar hat es sich heute Nacht ausgeregnet. Ob tatsächlich so viele Millimeter Regen gefallen sind, wie der Wetterbericht angekündigt hatte, kann ich nicht beurteilen. Unser Ferienhaus ist so gut isoliert und dicht, dass man Wind und Regen kaum hört. Wir haben diese Nacht – mit einer kleinen Unterbrechung – tief und fest geschlafen. Dass es ordentlich geregnet hat, konnten wir heute aber an Größe und Anzahl der Wasserpfützen sehen, auf die unsere Kinder stets sehr zielgerichtet Kurs nehmen.

Dieser Anblick erwartete uns heute früh:

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Haus #3490 von DanWest

Meiner besseren Hälfte ging es deutlich besser und wir fühlten uns alle frisch und ausgeruht.

Vor vielen Jahren war ich eine Perfektionistin im Packen. Ich schrieb lange Listen auf Word oder Excel, die jedes Jahr erweitert und wiederverwendet wurden. Ich hatte verschiedene Listen für Sommerurlaube, Winterurlaube und für Wochenend-Kurztrips. Trotz der Kontroll-Listen empfand ich Packen stets als stressig. Ein echtes Urlaubshindernis. Meinen Pack-Perfektionismus habe ich in den letzten Jahren ad acta gelegt. Das Packen ist seither ein wenig entspannter. Nachteil: Ich vergesse gerne auch mal etwas – insbesondere seit die Kinder mich beim Packen ablenken. Urlaub an der dänischen Westküste: Hvide Sande Hafen weiterlesen

Urlaub an der dänischen Westküste: Stress down!

Der Plan für den ersten Urlaubstag: „Stress down“ – den ersten Stress abfallen lassen. Und die Tage darauf jeden Tag noch ein Stück mehr.

Heute früh stieg der Stresspegel jedoch zunächst noch einmal etwas weiter an. Ich zitiere aus dem vorigen Blog-Post:

„Draußen pfeift der Wind um die Dünen. Die Luft riecht salzig. Ich werde gut schlafen, ganz sicher“.

Letzteres wäre sicherlich auch geglückt, hätten sich nicht drei bestimmte Familienmitglieder hartnäckig in den Kopf gesetzt, meinen geplanten heiligen Nachtschlaf zu sabotieren. Meine bessere Hälfte röchelte und schnarchte exakt in dem Moment, in dem ich in seligen Schlaf überzugleiten versuchte. In Anbetracht ihres gesundheitlichen Befindens sei sie entschuldigt, die bessere Hälfte. Nach cirka fünf erfolglosen Einschlafversuchen gab ich auf. Todmüde packte ich mein Bettzeug und zog ins Schlafzimmer der Kinder. Die bessere Wahl? Nicht unbedingt. Zu meiner Rechten, zu meiner Linken, zu meinem Kopfe und zu meinen Füßen wühlten sich kleine, warme Kinderkörper durch die tiefschwarze Nacht. Zwischendurch, im Halbschlaf, fragte ich mich, wo all diese vielen wühlenden Kinder herkamen. Ich hatte doch nur zwei.

Leicht gerädert stand ich heute morgen auf und beschloss, im Falle einer Wiederholung dieser Situation einfach das dritte Schlafzimmer des Ferienhauses in Beschlag zu nehmen.

Positiv zu erwähnen sei an dieser Stelle, dass alle drei Familienmitglieder bis 7.30 Uhr schliefen. Da ich aus unerfindlichen Gründen in einer Familie mit Frühaufstehern gelandet bin, sind dies zwei Stunden länger als gewöhnlich. Es war auch tatsächlich bis 7.30 stockdunkel auf Holmsland Klit, so dass ich beide Kinder mehrfach zum Weiterschlafen (bzw. -wühlen) überreden konnte.

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Ein Blick aus dem Fenster entschädigte mich für die unruhige Nacht. Ich tröstete mich mit dem Gedanken daran, dass der frische Wind am Meer  meine Müdigkeit nachher schon vertreiben würde. Meine bessere Hälfte kam etwas zerknautscht aus dem Schlafzimmer. Die Medizin schien anzuschlagen: Er fühlte sich schon etwas besser. Wunderbar! Frohen Mutes schlurfte ich ins Bad und begann mit der Morgentoilette. Mein Blick fiel auf den Schlüssel in der Badezimmertür. Diesen sollten wir besser entfernen, auch an den anderen Türen im Ferienhaus. Nicht dass sich jemand einschloss. Urlaub an der dänischen Westküste: Stress down! weiterlesen