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Es wird gar nicht mehr hell!

Noch 4 Tage und wir haben den kürzesten Tag des Jahres erreicht. Die Wintersonnenwende.

Und es wird auch langsam Zeit. Denn mittlerweile haben wir hier oben das Gefühl, dass die Sonne gar nicht mehr aufgeht. Meist versteckt sie sich ohnehin hinter tiefhängenden, schweren Wolken. Aber selbst an Tagen ohne dichte Wolkendecke sieht man hier nur wenig Licht.

Die Nacht geht grundsätzlich bis 9 Uhr. Eine halbe Stunde vor diesem Zeitpunkt findet irgendwann offiziell eine Dämmerung statt und man kann ohne Taschenlampe seinen Weg zur Arbeit finden. Gegen 11 Uhr zwinge ich meist meine lieben Kollegen des DanCenter-Kundenservices dazu, das elektrische Licht auszuschalten. Wir wollen doch das Gefühl haben, dass das Tageslicht wenigstens für 2-3 Stunden ganz alleine ausreicht, unser Büro zu erhellen.

Gut, dass die Bildschirme und die kleinen Tischlampen noch etwas Licht spenden. So kommen wir durch diese 2-3 Tageslichtstunden. Nur wenig später kommt meist schon ein Kollege herein und fragt, warum zum Teufel wir im Dunkeln sitzen. Spätestens da gebe ich meinen Widerstand auf. Das elektrische Licht wird wieder eingeschaltet. Es ist 14 Uhr.

Blickt man gegen 15.30 Uhr aus dem Fenster, guckt einem das eigene Spiegelbild entgegen.

Um 16 Uhr ist es stockdunkel und die Nacht beginnt. Es wird gar nicht mehr hell! weiterlesen

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Müde Beine und lange Arme

Das straffe Programm forderte seinen Tribut. Seit meinem Umzug nach Dänemark waren wir ausschließlich mit Putzen, Einrichten, Aussortieren und Umzugsarbeiten in den beiden Wohnungen beschäftigt. Wir waren mittlerweile beide gereizt und genervt. Da für mich auch schon das halbe Jahr vor der Auswanderung sehr anstrengend gewesen war, ging mir langsam die Puste aus.

Gleichzeitig waren wir mit all den notwendigen Erledigungen sehr weit gekommen und munterten uns gegenseitig immer wieder auf, dass es nicht mehr lange dauern könne bis zum gemütlichen gemeinsamen Dasein.

Zwischenzeitlich hingen in der neuen Wohnung auch endlich überall Lampen. Sehr von Vorteil in einer Jahreszeit, in der es mittags ab 16 Uhr schon dunkel wurde. Morgens wurde es erst ab 9 Uhr „hell“.  Hell hatte ohnehin eine neue Definition. Hell war sehr oft diesig und grau. Und meist auch ein bisschen nass. Müde Beine und lange Arme weiterlesen