Ein Wochenende in Hvide Sande: Erster Ausflug ans Meer

Nach der Besichtigung des Guesthouse Hvide Sande Bed & Breakfasts waren wir sehr ungeduldig, endlich ans Meer zu kommen. Malte empfahl uns einen Strand nur wenige Minuten vom B&B entfernt.

Schon von weitem sahen wir drei Windräder, die vom kräftigen Wind angetrieben wurden. Schwere Wolken hingen am Himmel. Gleichzeitig war es jedoch so hell, dass ich meine Sonnenbrille aufziehen musste. Das Wetter hatte die aktuelle Vorhersage „sonnig und warm“ scheinbar schon wieder vergessen und sich für etwas anderes entschieden. Das ist Dänemark!

Die Nordsee hieß mich somit mit einer Atmosphäre willkommen, die an meinen ersten Besuch an der stürmischen Westküste vor vielen Jahren erinnerte.

CIMG4772

CIMG4737

 

CIMG4743

Als wir den Strand betraten und durch den Sand zum Meer gingen,  waren wir begeistert! Nirgendwo sonst in Dänemark habe ich bislang Meer, Sand und Dünen in dieser unendlichen Weite entdecken können. Die dänische Westküste übt auf mich eine ganz besondere, unbeschreibliche Faszination aus.

Die Luft war frisch und roch salzig.  Ich fühlte mich herrlich befreit! An dieser unendlich langen Küste mit den weitläufigen Sand- und Dünenlandschaften ist der Mensch so winzig klein und die Natur so übermächtig, dass man es nicht in Worte fassen kann. Man muss es selbst erleben!

CIMG4780

CIMG4748

Ich meinte, den Strand wiederzuerkennen, an dem wir auch damals spazieren waren. Sicher war ich mir allerdings nicht, denn die Westküste erstreckt sich über hunderte von Kilometern und ist überall phantastisch.

CIMG4777 CIMG4784

Die weite Nordsee und das rhythmische Geräusch der Wellen wirkten schlagartig beruhigend auf meine beiden sonst so lebhaften Kinder. Wir gingen über den wahnsinnig breiten Sandstrand zum Wasser und packten Eimerchen, Schaufeln und Förmchen aus.

Danach setzten mein Däne und ich uns in den Sand, atmeten tief die frische, salzige Luft ein und ließen das Meer auf uns wirken. Die Kinder spielten dabei seelenruhig vor sich hin – jeder für sich, in vollkommener Ruhe. Nur die Wellen der Nordsee waren zu hören.

Frieden.
Ruhe für die Seele.

CIMG4728

Zwischenrein brach die Sonne auch mal zwischen der schweren Wolkendecke hervor, jedoch immer nur ganz kurz.

Nachdem die Kinder gefühlte Ewigkeiten „Kuchen gebacken“, „Eis“ im Förmchen produziert und Steine in ihre Eimerchen gesammelt hatten, meldete sich langsam bei uns allen der Hunger.

Malte vom Guesthouse Hvide Sande hatte uns die Räucherei in Hvide Sande (Hvide Sande Røgeri) empfohlen. Dort gab es ein leckeres Fischbuffet und für die Kinder eine Spieleecke, so dass die Eltern den fangfrischen Fisch auch mit ein wenig Ruhe genießen konnten. An diesem Abend war jedoch dort geschlossene Gesellschaft, so dass wir in das nächstbeste Bistro in Hvide Sande mit Blick aufs Wasser einfielen und Pizza, Burger und Pommes Frites verspeisten. In nur 10 Minuten gelang es uns, zwei Gläser Cola zu verschütten.

Danach kauften wir noch schnell ein paar Kleinigkeiten ein. Wie in Kopenhagen hatten auch die Supermärkte in der Nähe unseres Bed & Breakfasts von Montag bis Sonntag von 8 bis 21 Uhr geöffnet hatten. Sehr praktisch!

Zuhause machten wir es uns auf dem Sofa gemütlich. Nach und nach verzogen sich die Wolken. Die rote Abendsonne schien in das gemütliche Wohnzimmer.

Ob sich das Wetter doch noch an die Vorhersage halten würde?

-> Fortsetzung: Ein WE in Hvide Sande – Frühstück und Seenebel

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s