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Geschafft! Das Manuskript ist fertig!

Ich habe es geschafft! Vor wenigen Tagen habe ich nach einem ziemlich verrückten „Feintuningsmarathon“ mein Manuskript für „111 Gründe, Dänemark zu lieben“ abgeschlossen und an den Verlag geschickt. Meine Arbeit an dem Buch ist somit vorerst beendet. Jetzt ist der Verlag dran!

Der Erscheintermin 1. Oktober 2016 ist damit gerettet! Nicht dass dieser jemals in Gefahr war 🙂 Das Risiko war lediglich mentaler Natur, denn während der schöpferischen Phase des Werkes hatte ich nicht weniger als 111 mal Lust darauf, das Ganze in die Tonne zu kicken 🙂 Das Autorendasein kann beizeiten sehr ambivalent sein. Ich habe mich jedoch beherrscht, zerstörerische Ideen tapfer ignoriert und schlussendlich das Manuskript zu Ende gebracht.

111 GRÜNDE, DÄNEMARK ZU L

Agent und Verlag haben scheinbar schwer darauf vertraut, dass ich meine monatelange Arbeit nicht einfach in der Schublade verschwinden lasse und das Buch schon einmal mit ISBN-Nummer und allem PiPaPo registriert. Der Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf präsentiert es auch bereits ausführlich auf seiner Homepage.

Bei Amazon ist es ebenfalls schon gelistet – zwar ohne Cover und Produktbeschreibung noch etwas „nackt“, aber es kann tatsächlich schon vorbestellt werden! Na, die haben ja alle Nerven…

Nach über neun Monaten Research, Schreiben, Redigieren, Redigieren, Redigieren, nochmal Redigieren und Feintunen beginnt somit für mich eine ganz neue Ära: die Ära der Entspannung. Abends nach der Arbeit heimkommen und mich nur noch um mich  und meine Familie kümmern. Am Wochenende aufstehen und der komplette Tag liegt vor mir, 48 Stunden zum Ausruhen. Zeit haben für die Kinder und für meinen Mann, Zeit für ein bisschen Sport und alle möglichen Dinge rund um Haus & Garten. Nicht zu vergessen: Zeit für mich.

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Meine erste Veröffentlichung einer Kurzgeschichte!

Für diejenigen, die mich besorgt via Facebook, E-Mail und SMS gefragt hatten, wo ich nach den Stürmen „Dagmar“ und „Egon“ plötzlich abgeblieben war: Ich war tatsächlich wieder einmal ein paar Tage offline. Verschollen.

Mit den Stürmen hatte das allerdings herzlich wenig zu tun. Vielmehr hatte sich mein geliebter Computer nach dem letzten Post über die Folgen „Egons“ plötzlich ins Nichts verabschiedet, ohne jegliche Vorankündigung. Von einem Tag auf den anderen stand ich ohne Computer da. Für jemanden wie mich mit kribbelnden Fingern, die täglich Buchstaben zu Wörtern und Wörter zu Geschichten zusammentippen wollen, eine mittelschwere Katastrophe!

Sonntag Morgen verschwand also mein Laptop in den Computerhimmel – möge er in Frieden ruhen. Sonntag Abend hatte ich seinen Nachfolger bereits im Netz auserkoren, Montag Morgen um 7 Uhr bestellt, Donnerstag Abend auf dem Postamt abgeholt und Freitag Abend mit Streichhölzern in den Augen notdürftig für die wichtigsten Bedarfe eingerichtet. Nun ist es Samstag und die Finger dürfen wieder tippen. Alles wird gut.

Dass es in letzter Zeit generell etwas ruhiger auf dem Blog zugeht, hat jedoch noch einen anderen Grund: Seit einiger Zeit versuche ich mich auch am Schreiben von Kurzgeschichten. Denn nach regelmäßigen Aufforderungen von Bekannten und Unbekannten, doch auch mal irgendwann ein Buch zu schreiben, habe ich begonnen, „zu üben“. 🙂

In einem übermütigen Moment vor einigen Monaten habe ich eine der ersten Geschichten bei einem Schreibwettbewerb für eine Anthologie zum Thema „Liebesgeschichte & Urlaub“ eingesendet, nachdem ich mit Ach und Krach den Einsendeschluss eingehalten hatte. Kurz nach der Einsendung hatte ich diese bereits wieder vergessen.

Gestern Abend, nach einer langen und hektischen Arbeitswoche, kam ich jedoch nach Hause und öffnete den Briefkasten. Darin lag mutterseelenallein ein weißer, großer Briefumschlag. In Zeiten der Digitalisierung in Dänemark mit E-Box & Co. eine echte Seltenheit. Ein Blick auf den Absender enthüllte das Mystikum: Der Brief kam aus Deutschland. Gespannt riss ich ihn auf und traute meinen Augen kaum, als ich das Anschreiben las. Ich kniff die Augen fest zusammen, öffnete sie wieder und vergewisserte mich ein zweites Mal. Tatsächlich! Im Brief lag ein Vertrag vom Oldigor Verlag, über die Veröffentlichung meiner Kurzgeschichte in der Anthologie „Lächeln der Stille“.

Cover-Lächeln der Stille

Mein lieber Däne und die beiden Wildfänge staunten nicht schlecht, als ich wie ein aufgescheuchtes Huhn ins Haus stürmte und unter Freudengeheul mit einem Papier wedelte. Sie wussten nicht recht, wie ihnen geschah.

Als ich mich soweit gefasst hatte, um die Ursache meines Gefühlsausbruches kommunizieren zu können, standen den anderen – so wie mir auch – die Münder offen. Nun gut, wenigstens meinem Mann, dem aufgegangen ist, dass meine kleine Schreibecke und die von mir erbetenen störungsfreien Stündchen durchaus ihre Berechtigung haben.

Diese erste kleine Veröffentlichung in der deutschen Verlagswelt ist ein Meilenstein für mich! Hiervon träumte ich bereits als Teenager, in meinen ersten Schreibphasen. Das Buch „Das Lächeln der Stille – eine romantische Anthologie“ wird im Oldigor Verlag erscheinen, als Taschenbuch sowie als E-Book. Laut Amazon wird es im Mai 2015 erscheinen. Meine erste Veröffentlichung einer Kurzgeschichte! weiterlesen