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Ausgewandert an die Bergstraße

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Quelle: www.spd-einhausen.de

 

Die Welt ist ein Dorf und voller lustiger Zufälle.

Der Artikel im „BA“ über meine Auswanderung in den hohen Norden zog einige Reaktionen nach sich. Unter anderem wurde mein lieber Vater gleich früh morgens beim Bäcker im Ort auf die „dänische Tochter“ angesprochen, noch bevor er selbst den Bericht überhaupt entdeckt hatte. Darüber hinaus erhielt ich viele nette Nachrichten auf dem Blog, per Facebook und per Mail. Herzlichen Dank hierfür an Euch alle!

Eine Mail fand ich dabei ganz besonders interessant:

Eine nette Einhäuserin schrieb mir, wie wahnsinnig sie sich gefreut hatte, als sie an diesem Wochenende die Zeitung aufgeschlagen hatte und ihr der Artikel über eine nach Dänemark umgesiedelte „Ex-Einhäuserin“ ins Auge sprang. Denn sie ist denselben Weg gegangen. Nur mit umgekehrten Vorzeichen!

Maja ist eine Dänin, stammt aus einem Vorort Kopenhagens und wanderte vor 15 Jahren nach Deutschland aus. Zuerst absolvierte sie während des Studiums ein Auslandsjahr in Berlin.

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Als sie dann einen Job in Frankfurt bekam, verschlug es sie an die Bergstraße, direkt in meinen schönen kleinen Heimatort!

Quelle: Wikipedia.de – Einhausen

Maja, die auch noch genau in meinem Alter ist, hat mit ihrem Mann zwischenzeitlich drei Kinder und ist in meinem alten Heimatort bestens integriert. Wahrscheinlich besser als ich in Dänemark, denn in Einhausen kann man sich sicher nicht mit so vielen Deutschen zusammenrotten, wie das hier rund um Kopenhagen der Fall ist 🙂

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Meine Beschreibung einiger ausgewählter Besonderheiten Dänemarks im Zeitungsartikel konnte sie zu 100% unterschreiben. Ihr geht es auch so ganz wie mir: Wo ich mich nicht mehr ganz deutsch fühle, fühlt sie sich nicht mehr ganz dänisch. Als Auswanderin wird man zwangsläufig etwas exotisch 🙂 Ich fand es jedenfalls „hyggelig“, von einer Dänin in Einhausen zu erfahren und habe Maja gleich ein paar Löcher in den Bauch gefragt.

Quelle: www.morgenweb.de

FAZIT:

Als Deutsche lebt es sich sehr gut in Dänemark!

Als Dänin lebt es sich aber auch sehr gut in Deutschland!

Beim nächsten Heimatbesuch muss ich mein „dänisches Pendant“ unbedingt kennenlernen!

Tusind tak for dit brev, Maja – og hyg dig dernede i Hessen! 🙂

Interview im „BA“, der Tageszeitung meiner „alten“ Heimat

Als ich es heute früh endlich geschafft hatte, mich aus dem Bett zu schälen, erwarteten mich bereits diverse Mails, Whatsapp und Facebook-Nachrichten auf diversen Geräten. Oje – dabei war doch Wochenende! Ein Blick in die erste Nachricht und das Rätsel war gelöst.

Bei meinem letzten Urlaub an der Bergstraße hatte ich dem Bergsträßer Anzeiger, der Tageszeitung in meiner alten Heimat, ein Interview gegeben und dieses war heute veröffentlicht worden…

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Eine halbe Seite im Regionalteil, mit Infobox, Foto und allem drum und dran. Das Foto ist übrigens am Roskilde Fjord gemacht worden, am Yachthafen von Jyllinge, nur 10 Minuten von dem Ort entfernt, in dem wir Nordlichter hier oben wohnen.

Die Auswandergeschichte einer „Abtrünnigen“ aus dem Verbreitungsgebiet der Zeitung war den Redakteuren sogar einen kleinen Teaser auf der ersten Seite wert, direkt unter dem Zeitungslogo!

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Halleluja. Ich werde ja noch so bekannt wie ein bunter Hund 🙂

Da die meisten Blog-Leser hier den „BA“ eher nicht vor sich auf dem Tisch liegen haben, hier ein Link zur Online-Ausgabe des Artikels auf der Homepage des Zeitungsverbunds:

Zum Interview auf MORGENWEB.DE:

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Herzlichen Dank an den tollen Redakteur und an das gesamte Team vom Bergsträßer Anzeiger. Und an meine alten Kollegen vom Mannheimer Morgen gleich mit 🙂

Allen Blog-Lesern ein schönes Wochenende und Nieselregen-Grüße aus dem trüben, februargeprägten Dänemark…

Mary